Wird der Erfolgslauf gegen Lüttich fortgesetzt?
Stevens: Der Trainerwechsel lässt sich schwer einschätzen. Und sie können wirklich gut kicken. Für mich sind auch die Belgier Favorit in der EM-Qualifikationsgruppe Österreichs auf Platz zwei.
Für viele überraschend haben Sie Ihren Vertrag in Salzburg verlängert.
Stevens: Erstens habe ich mit Wolfsburg nie gesprochen, zweitens bin ich nicht umsonst nach Salzburg gekommen. Mit Red Bull und Didi Mateschitz habe ich gute Partner, mit denen man etwas aufbauen kann.
Was sind Ihre Ziele mit Salzburg?
Stevens: Ich will, dass jeder Spieler besser wird. Eine meiner wichtigsten Aufgaben wird sein, die Jugend zu fördern. Ich möchte versuchen, das Niveau in Österreich nach oben zu bringen.
In der Winterpause kam es zu einer Umstrukturierung des Kaders, der Spieler wie Aufhauser und Jezek zum Opfer fielen.
Stevens: Sie wurden aber vom Verein bis zuletzt gut behandelt. Aber ehrlich ist hart.
Im Herbst haben Sie kritisiert, dass Rapid von den Schiedsrichtern bevorzugt worden ist.
Stevens: Wenn alles gerecht abläuft und ein Gegner besser ist, dann habe ich überhaupt kein Problem. Mit Peter Pacult verbindet mich eine Solidaritätsaktion. Er ist nach der 0:6-Niederlage gegen meine Mannschaft Hertha BSC bei 1860 München entlassen worden. Ich habe ihm daraufhin einen Brief geschrieben oder ihn angerufen, weil ich das Gefühl hatte, dass er in diesem Spiel von den eigenen Spielern völlig im Stich gelassen worden ist.
Sie waren noch nie Meister.
Stevens: Für mich ist das nicht so wichtig, weil es hervorragende Trainer gibt, die nie dazu die Möglichkeit haben. Mit Bayern musst du Meister werden. Auch wir müssen das.
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