BUDAPEST. Der Ferrari-Sieg beim Formel-1-Rennen am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring erhitzt nach wie vor die Gemüter. So sind sich selbst die Piloten nicht einig, was sie von der verbotenen Teamorder Ferraris (Felipe Massa bremste nach einem Funkspruch für den späteren Sieger Fernando Alonso ab) halten sollen. So spricht sich Jenson Button (McLaren) klar gegen eine Stallorder aus, Sebastian Vettel (Red Bull) zeigte dagegen Verständnis für die Taktik der Italiener.
Nun meldete sich auch Ferrari-Boss Luca di Montezemolo zum Überholskandal von Hockenheim zu Wort. Er verteidigte – natürlich – die Vorgehensweise seines Rennstalls vehement. Solche Dinge seien schon passiert, als er selbst noch Sportdirektor gewesen sei: „Also genug mit der Heuchelei.“ Di Montezemolo legte noch nach und teilte gegen alle Kritiker aus. „Die Polemik interessiert mich nicht“, wetterte der Italiener. Er könne sich aber ziemlich gut vorstellen, dass einige es gern gesehen hätten, wenn sich die beiden Ferrari-Fahrer gegenseitig ausgeschaltet hätten.
Die Renn-Stewards sahen das anders und verhängten eine 100.000-Dollar-Geldstrafe. Außerdem droht der „Scuderia“ noch ein Punkteabzug.
Dann darf es keine Faher-, sondern nur mehr eine Markenweltmeisterschaftgeben. Denn es gewinnt nicht der besserer, sondern der vom Team bestimmte Fahrer.
des Dienstgebers zu halten. Seltsam, diese Verwunderung mancher Träumer.
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