
Vorerst kamen nur die Eismeister ins Schwitzen, die die Scheiben auswechseln mussten, ehe das Spiel mit 45 Minuten Verspätung beginnen konnte.
Dann starteten die Linzer druckvoll: Veideman und Oberkofler scheiterten mit ihren Schüssen, auch Hisey verfehlte nach seinem Alleingang. Im ersten Drittel spielten die Wings Szekesfehervar an die Wand, der Abwehrriegel der Ungarn hielt aber.
Erst in der 30. Minute erlöste Rob Hisey die 3650 Fans in der ausverkauften Halle. Nach Schüssen von Kurtz und Keller verwertete er den Abpraller. Ein Weckruf für die Gäste, die nach der Linzer Führung aktiver wurden. Doch Sofron und und Ladanyi scheiterten an einem überragenden Alex Westlund im Tor der Wings. So war es wieder Hisey, der nach einem feinen Zuspiel von Franklin Macdonald die Scheibe ins Tor von Fehervar abtropfen ließ (41.). Als dann Baumgartner im Powerplay zum vorentscheidenden 3:0 traf (55.), war bei den Fans die lange Wartezeit vor dem Spiel vergessen. Den Schlusspunkt setzte Danny Irmen, der nach einem Solo im Fallen zum 4:0 traf. Die wichtigste Nachricht verkündete der Hallensprecher: „Es ist keine weitere Scheibe gebrochen.“ (geda)
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