Bringen Scherben wirklich Glück? 20 Minuten vor dem Spielbeginn zur gestrigen Partie gegen Znaim zerschoss Verteidiger Adrian Veideman beim Aufwärmen eine Scheibe hinter dem Tor von Linz-Keeper Alex Westlund. Sehr zur Belustigung der Fans, die zwar zehn Minuten länger auf den Beginn der Partie warten mussten, für die das mittlerweile in der Keine-Sorgen-EisArena zur liebgewonnen Tradition wird. Es war das dritte Heimspiel in Folge, bei dem die Einsatzkräfte der Linz AG ausrücken mussten, um den Schaden zu beheben. Mit den unzähligen Scheiben von Panzerglas, die die Wings im Training zerstört haben – alleine in der letzten Woche des Jahres 2011 gingen fünf Scheiben zu Bruch –, müsste das Glück dem Sprichwort nach den Tabellenführer der Erste-Bank-Liga bis zum Saisonende wie ein Schatten folgen.
In den ersten 38 Minuten hatten die Linzer das Glück gegen Znaim allerdings nicht nötig: In der achten Minute nützten die Wings das erste ÜBerzahlspiel zur Führung. Gregor Baumgartner bediente Pat Leahy, dieser fand Mike Ouellette, der mit seinem ersten Treffer seit dem 9. Dezember des abgelaufenen Jahres das 1:0 erzielte. In der Folge blieben die Hausherren in der neuerlich ausverkauften Keine-Sorgen-Arena am Drücker, vor dem Tor wollte aber nichts gelingen. Bis Danny Irmen in der 32. Minute im Powerpla mit einem Gewaltschuss die Scheibe zum 2:0 im Tor von Znaim unterbrachte.
Gerade als die Wings auf den dritten Treffer drängten, kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. In Unterzahl traf Jiri Beroun die Stange, die zurückprallende Scheibe ging von Linz-Keeper Lorenz Hirn, zum 1:2 ins Tor.
Im Schlussabschnitt machte Justin Keller mit dem 3:1 alles klar (53.). Der Kanadier hat eine besondere Motivation. Seine Eltern sind auf Besuch und sahen ihm gestern auf die Kufen. Nicht nur ihnen brachten die Scherben zu Beginn Glück. Der Anschlusstreffer von Vosatko kam für Znaim zu spät.
Erste-Bank-Eishockeyliga, 36. Runde: Liwest Black Wings Linz – Znaim 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Torfolge: 1:0 (8./pp) Ouellette, 2:0 (32./pp) Irmen, 2:1 (39./sh) Beroun, 3:1 (53.) Keller., 3:2 (56./pp) Vosatko
aber wenn nur mehr mit 4 ausländern gespielt werden darf dann sind der KAC VSV un ddie Bullen die Favoriten und die linzer im Keller so schauts aus
gerade die haben sehr viele ausländer. einzig der vsv ist da zurückhaltender. doch favorit ist der vsv mit dieser mannschaft ohne ausländer nicht, da hat man zuviele alte spieler.
gegen znaim tut man sich schwer. aber wenn man soviele chancen vergibt, kann`s am ende immer eng werden.
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