Philipp Lukas gelang der erste Treffer der Black Wings gegen Salzburg, zum Sieg reichte es aber nicht. Bild: Eisenbauer/BWL
Die Black Wings hatten das erste Drittel des dritten Aufeinandertreffens mit der Bullen-Herde offenbar gut verdaut. Wurden sie dabei in den ersten 20 Minuten mit einem 0:4 völlig überlaufen, kamen sie gestern Abend hoch konzentriert aus der Kabine und fanden auch die besseren Chancen vor. Dieses Mal hatten die Gäste aber aus der Distanz ihr Visier besonders gut eingestellt. Zunächst traf Mike Siklenka im Überzahlspiel zum 1:0 (16.), dann erhöhte Ryan Duncan nur 50 Sekunden später zum 2:0.
Die Black Wings waren geschockt. So war es ihnen seit dem dritten Halbfinalspiel nicht mehr ergangen. Auch gegen die Vienna Capitals hatten sie das Spiel gemacht und mussten sich trotz Überlegenheit noch mit 4:5 geschlagen geben. Im zweiten Spielabschnitt kam es dann zunächst sogar noch schlimmer. Zwei Linzer ließen sich hinter dem eigenen Tor die Scheibe stehlen, Martin Ulmer fand vor dem Tor der Wings seinen Teamkollegen Doug Lynch, der vorbei an Linz-Torhüter Alex Westlund die Scheibe zum 3:0 der Gäste brachte.
Und dieses Mal merkte man den Linzern jeden Schritt an, den sie im Bemühen den Rückstand zu egalisieren, machen mussten. Selbst als Kapitän Philipp Lukas nur 63 Sekunden nach dem Tor von Lynch der Treffer zum 1:3 gelang, ging kein Ruck durch sein Team. Salzburg verlagerte sich darauf, den Vorsprung zu verwalten und Kräfte zu sparen. Kräfte, die den Linzern langsam auszugehen scheinen.
Im Schlussdrittel fuhren sie noch einmal, angetrieben von den knapp 4000 Fans in der Keine-Sorgen-EisArena, auf das Tor von LeNeveu an, zu mehr als dem Anschlusstreffer von Gregor Baumgartner reichte es aber nicht mehr (54.).
Am Sonntag wartet nun das fünfte Spiel der Serie und anstatt sich auf eine osterliche Eiersuche zu begeben, muss Trainer Kim Collins zum einen einen Weg finden, wie er seine Cracks wieder aufrichtet, und zum anderen einen Weg, wie man die Bullen-Herde noch stoppen kann.
Erste-Bank-Eishockeyliga, das Finale, 4. Spiel:
Black Wings Linz – Salzburg 2:3 (0:2, 1:1, 1:0).
Torfolge: 0:1 (16./pp) Siklenka, 0:2 (17.) Duncan, 0:3 (24.) Lynch, 1:3 (25.) Ph. Lukas, 2:3 (54./pp) Baumgartner;
Stand in der Serie: 2:2. Bisher gespielt, 1. Spiel: 3:2 (1:0, 2:1, 0:1); 2. Spiel: 6:4 (1:0, 2:1, 3:3); 3. Spiel: 3:6 (0:4, 2:0, 1:2).
Weitere Spiele: 5. Spiel, Sonntag, 18: Salzburg – Linz; 6. Spiel: Dienstag, 19.15: Linz – Salzburg; falls nötig, 7. Spiel, 8. April, 19.15: Salzburg – Linz.
Durch die freundliche Einladung von alioeolio bin ich gestern Augen-, und insbesondere Ohren-Zeuge einer spannenden sportlichen Auseinandersetzung geworden: Eishockey Final-Playoff Salzburg gegen Linz.
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• Platzangst sollte nicht zu den Problemen einer Persönlichkeit gehören, die sich in der Eishalle bei den Stehplätzen tummeln will.
• Bier zu bekommen, und es auch wieder loszuwerden, sollte professionell eingeplant werden, sonst legt man es sich mit eher flachgeistigen Körperkolossen an, die kein übertriebenes Interesse daran haben, jemanden vorbei, oder durch zu lassen.
• Ohrenschutz glaubt man nur anfänglich zu brauchen. Wenn man dann „hört“, dass man eh nichts versteht, kann man die katastrophale Qualität der Tonanlage einfach wegblenden.
• Ungeübte in der Beobachtung dieser Sportart jubeln mit einiger Verzögerung über ein BW-Tor, da sie den eigentlich Torschuss übersehen haben.
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Rundum: ein Spaß für Sportart-Freaks, nicht für Otto Normalverbraucher (Fußball, Tennis, …)
nicht als vorzeigestätte für diesen sport sehen. wir sind vom idealzustand lichtjahre entfernt. fahr 100 km nach norden (budweis) und du wirst eine sportstätte bestaunen, die es in österreich nicht gibt. da brauchst dich auch nicht lange nach dem budvar anstellen und hast eine beschallung wie im burgtheater. dazu noch einen videowürfel, wo du die tore, die du übersehen hast, in der wiederholung siehst.
da wirst du dann "bekehrt" und zum wiederholungstäter.