Black-Wings-Trainer Kim Collins überraschte nach der deutlichen Niederlage am Dienstag mit seiner Reaktion: „Technisch haben wir keine Chance gegen die Capitals. Aber wenn wir mit hartem Zweikampf, voller Energie und viel Arbeit dagegenhalten, dann können wir gewinnen“, sagte Collins. Vor allem in der Offensive konnte Collins mit seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. „Wir haben kein Tor geschossen, das tut weh.“ Co-Trainer Rick Nasheim ortete bei den routinierten Spielern Potenzial, sich zu steigern. „Die vierte Linie war unsere beste Offensivkraft. Das sagt einiges. Wir hatten aber insgesamt nicht unser bestes Spiel“, gab Nasheim zu. Auch Stürmer Gregor Baumgartner analysierte nüchtern: „Wir haben nicht das gebracht, was wir können. Wir müssen nicht viel korrigieren, dürfen nur nicht so passiv sein, müssen mehr eislaufen, dann können wir das Black-Wings-Spiel, das wir sonst zeigen, wieder aufziehen.“
Rund um Torhüter Alex Westlund sah es trotz der vier Gegentore die meiste Zeit gut aus. Bis auf die Minuten nach dem 0:1 durch Björnlie hielt die Betonmauer, die Collins aufgezogen hatte. Der Trainer, als Aktiver selbst Verteidiger, baut jetzt darauf, dass sich seine Spieler auch ihrer offensiven Stärke entsinnen. „Wir müssen mehr Chancen herausspielen. Von der ersten Minute an Druck erzeugen“, sagte Collins, der als Vorbereitung gestern nur kurz über das 0:4 sprach. „Abhaken und nach vorne schauen“, sagte Collins.
Frau steckte eine Stunde mit Fuß in Zehn-Zentimeter-Spalt fest
Oberösterreich: Spitzenreiter mit kleinen Schwächen
FC Bayern souverän ins DFB-Cup-Halbfinale
Griechenland-Sparpaket scheitert an Renten: Neue Galgenfrist