Wenn Judex, der am Tag vor dem dritten Semifinale seinen 29. Geburtstag feiert, an die Capitals denkt, runzelt er die Stirn. Für den gebürtigen Wiener, der seine Karriere beim WEV begonnen hatte, standen die beiden vergangenen Saisonen unter keinem guten Stern. „Zuerst habe ich mir die Achillessehne gerissen. Die ganze Zeit, in der ich dort war, hat sich das nahtlos fortgesetzt“, sagte Judex, der unter Trainer Kevin Gaudet, wie auch die meisten seiner österreichischen Landsleute, bei den Capitals kaum Vertrauen geschenkt bekam.
Daher hat er sich viel vorgenommen für die Best-of-seven-Serie, die gestern Abend in Wien begann (bei Druckbeginn im Gange). „Am schönsten wäre es, wenn es für die Caps so laufen würde wie in den vergangenen zwei Jahren“, sagte Judex. Dabei war mit ihm an Bord jeweils im Halbfinale Endstation.
Die Wings kämpfen aber auch an einer anderen Front. Kaum ist der KAC aus der Saison ausgeschieden, beginnt er seine Fühler nach neuen Spielern auszustrecken. Erste Adresse: der Linzer Christoph Ibounig.
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