Nach dieser Niederlage bleibt den rund 3000 Fans, die gestern die Keine-Sorgen-Arena besuchten, nur die Hoffnung, dass ihre Black Wings die Auswärtsform dieser Saison halten können. Denn wenn sie auch beim morgen beginnenden Viertelfinale gegen den VSV so auftreten wie Sonntagabend, wird die Serie gegen die Kärntner bald beendet sein und der Urlaub früh beginnen.
Dabei starteten die Black Wings stark, fuhren auf das Tor von Villach-Torhüter Gert Prohaska zu und konnten schnell über den Führungstreffer jubeln. Pat Leahy schickte Rob Shearer auf die Reise, der im direkten Duell gegen Prohaska keine Probleme hatte (3.).
Doch kaum war das Anfangsfurioso abgeflaut, war von den Linzern für den Rest des ersten Drittels nichts mehr zu sehen. In der fünften Minute sorgte McKenna für den Ausgleich, in der zwölften Minute Michael Raffl für die Führung der Gäste und 19 Sekunden vor der Schlusssirene des ersten Spielabschnitts erhöhte Mondou im Powerplay zum 3:1.
Im zweiten Drittel stemmten sich die Linzer zwar gegen die drohende Niederlage, zu mehr als dem Anschlusstreffer von Brad Purdie (23.) reichte es aber nicht. Und zu der spielerischen Unterlegenheit gesellte sich dann auch noch eine Schwäche, die Linz-Trainer Jim Boni vor dem morgigen Spiel in Villach zu denken geben sollte:
In der 38. Minute saß Justin Mapletoft für Villach auf der Strafbank. Aus einem Befreiungsschlag der Kärntner entstand das 4:2. Linz-Goalie Alex Westlund nahm den Puck hinter seinem Tor an und spielte ihn direkt auf Villach-Stürmer Nico Toff, der nur fünf Meter von ihm entfernt stand. Toff brauchte nur noch auf Raffl weiterzugeben, der für die Vorentscheidung sorgte. Der Endstand zum 5:2 gelang Mapletoft dann per Penalty in der 53. Minute. Auf Jim Boni wartet heute noch viel Arbeit, um seine Mannschaft auf das Viertelfinale einzustellen.
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