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Salzbergbau von der Bronzezeit bis ins Heute

Eine Gaudi für Junge und Junggebliebene: die Einfahrt in die Stollen auf der Bergmannsrutsche. Bild: Salzwelten/Bergauer

Salzbergbau von der Bronzezeit bis ins Heute

Im Salzkammergut rückt die zeitgenössische Bergwerksarbeit in den Fokus, in Berchtesgaden schaut man 500 Jahre zurück.

21. März 2017 - 00:04 Uhr

Die touristischen Magnete namens Salzwelten locken mit Beginn der heurigen Saison (ab 1. April) mit neuen Themenfacetten. Neben dem traditionellen Blick in die Vergangenheit gibt es heuer neue Schaustellen in den Bergwerken von Altaussee und Hallstatt, welche die Arbeit der Bergleute in der heutigen Salzproduktion veranschaulichen. Damit spannen die Salzwelten einen Erlebnisbogen über 7000 Jahre Geschichte.

Auch die Umgebung ist jeweils Teil des Erlebnisses – ob Hallstätter Hochtal, das schöne Ausseerland oder die einstige Keltenstätte am Dürrnberg bei Hallein. In den Salzwelten Hallein können Besucher ab Mai auch eine neue Sonnenterrasse mit Aussichtsturm genießen. Neben Führungen durch das Bergwerk lädt hier ein herrlicher Ausblick Richtung Salzburg Stadt bis zur Festung Hohensalzburg ein.

Sonderausstellungen

Die bei Cartoon-Fans beliebte Reihe "Kunst am Steinberg" ist ab 21. April in Altaussee zu sehen. Das Thema Liebe wird vom Fetisch-Keller bis zu verliebten Einhörnern durch die Humor-Brille betrachtet. 120 Bilder sind bei freiem Eintritt bis September ausgestellt.

In Hallein beleuchtet die Ausstellung "Mit Kerzen & Galoschen" die Geschichte der Gästeführungen, die zurückgeht bis ins 17. Jahrhundert. Uralte Gästebucheinträge prominenter und weitgereister Besucher zeugen davon.

Im Salzbergwerk Berchtesgaden feiert man heuer mit diversen Aktionen das 500. Bestandsjahr. Beweis dafür ist die Marmortafel vor dem Petersbergstollen. "Oh, sei Du unseren Unternehmungen gewogen, 1517" steht da drauf.

Informationen: www.salzwelten.at, www.salzbergwerk.de

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