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Online oder ins Reisebüro?

Airline-Insolvenz oder Flugausfall: Das Risiko liegt bei Selbstbuchern auch auf deren Schultern. Bild: EFE

Online oder ins Reisebüro?

Wer Flüge, Unterkünfte oder Mietautos online bucht, nimmt ein größeres Risiko in Kauf als bei einer Buchung über Reisebüros. Hier die acht größten Fallen.

25. September 2017 - 00:04 Uhr

Freude hat der Österreichische Reiseverband (ÖRV) klarerweise nicht mit Online-Buchungen, vertritt er doch die Interessen der großen Reisebüros. Die Warnungen des ÖRV vor Buchungsfallen sind jedoch nicht von der Hand zu weisen und wurden gemeinsam mit Konsumentenschützern zusammengestellt.

1. Insolvenzen

Geht eine Fluglinie oder ein Hotel pleite, ist der Konsument auf das Konkursverfahren vor Gericht angewiesen. Die Chancen, zu seinem Geld zu kommen, sind sehr gering. Hingegen sind "Pauschalreiseanbieter verpflichtend insolvenzversichert", sagt ÖRV-Chef Josef Peterleithner: "Der Kunde bekommt somit im Falle eines Konkurses sein Geld zurück."

2. Versteckte Nebengebühren

Manches Schnäppchen entpuppt sich durch mehr oder weniger versteckte Nebengebühren als klassisches Lockangebot. "Manche Portale verrechnen teils horrende Zahlungsgebühren, die erst am Ende des Buchungsprozesses aufgeschlagen werden", sagt Andreas Herrmann, Rechtsexperte des Vereins für Konsumenteninformation (VKI).

3. Hotels, die es gar nicht gibt

"Betrüger versuchen immer wieder, Konsumenten reinzulegen. Die Maschen der Abzocker werden dabei immer professioneller – teilweise werden auch ganze Websites bekannter Firmen nachgebaut, nur um einen seriösen Eindruck zu erwecken", sagt Herrmann. Er empfiehlt, die Buchungsseite genau unter die Lupe zu nehmen und zu überprüfen, ob die angegebenen Kontaktdaten stimmen. "Seriöse Reiseveranstalter verfügen über Hotlines für Rückfragen", sagt Peterleithner.

4. Riesenaufwand

Do-it-yourself-Reiseplanung kostet viel Freizeit. Nur penible, zeitraubende Vergleiche und entsprechendes Know-how machen sicher.

5. Eigenfehler bei Buchung

Separate Buchungen von Flügen, Hotels oder Mietautos erhöhen das Pannenrisiko. Dazu können zu ehrgeizige Etappenpläne kommen. Reisebüros sind demgegenüber für die komplette Durchführung der Reise verantwortlich und haften im Fall des Falles.

6. Wer hilft?

Bei individuell organisierten Reisen ist man auf sich allein gestellt. Hilfe im Krankheits- oder Pannenfall zu bekommen, ist schwieriger als unter der Ägide eines guten Reiseveranstalters. Diese haben ein Netz an Reiseleitern oder Partner-Agenturen an den Destinationen. Soforthilfe, oft auf Deutsch, wird dadurch möglich.

7. Umbuchungen wegen Krise

"Bucht man Flüge und Hotels in Eigenregie, hat man nur wenig Chancen, Geld zurückzubekommen, wenn man eine Reise wegen eines Katastrophenfalls nicht antreten möchte", so Herrmann. Reiseveranstalter verfügen über professionelles Krisenmanagement.

8. Vertragspartner im Ausland

Im Fall juristischer Auseinandersetzungen ist der Gerichtsstandort wichtig. Bei Online-Plattformen befindet sich dieser oft im Ausland. Rechtlich auf der sicheren Seite ist man bei Buchung in österreichischen Reisebüros.

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Kommentare

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„Beide Varianten haben Vorteile und Nachteile:Die Online Buchung:Die großen Fluglinien bieten ...“ decordoba Beide Varianten haben Vorteile und Nacht...

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