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Monaco abseits von Klischees

Der Exotische Garten von Monaco ist ein Königreich an Üppigkeit und das ganze Jahr über geöffnet.

Monaco abseits von Klischees

Promis, Luxus – Monaco lebt gut von seinen Klischees. Doch abseits von Glanz und Glamour warten ungewöhnliche Geschichten.

26. August 2017 - 00:04 Uhr

Es ist kaum bekannt, dass in Monaco Interpol gegründet, die Crêpe Suzette erfunden und während des Krieges 20.000 Flaschen Wein im Hotelkeller versteckt wurden. Ebenso unbekannt ist wohl, dass sich die Monegassen gern in der Herstellung alkoholischer Getränke versuchen und eine für Besucher zugängliche Höhle im Stadtstaat knapp 100 Meter in die Tiefe führt ...

Monaco gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Kein Wunder also, dass im knapp zwei Quadratkilometer großen Fürstentum 1914 der erste International Criminal Police Congress auf Bestreben von Prinz Albert I. stattfand. 1957 ging daraus Interpol hervor. Trotz großer Sicherheit darf auch in Monaco ein Gefängnis nicht fehlen. Dieses gilt als eines der schönsten der Welt. Einen Ruf, den er seiner Lage direkt am azurblauen Meer, verdankt.

Drei Länder an einem Tag

Wer in Monaco weilt, kann in einem Tag drei Länder bereisen: Nach dem Frühstück im Fürstentum geht es zum Mittagessen ins nahe Italien, zum Abendessen nach Frankreich und abends zurück nach Monaco. Der Wind der Internationalität weht aber auch innerhalb des Fürstentums: Von den knapp 38.000 Bewohnern Monacos, die knapp 300 Sonnentage im Jahr genießen dürfen, sind nur rund 9000 Monegassen. Ebenso selten wie der monegassische Pass sind auch Euromünzen aus der Destination am Meer: Nur eine von 500 stammt aus dem Fürstentum.

Eine dramatische Berglandschaft auf der einen, das azurblaue, schier endlose Meer auf der anderen Seite: Die beeindruckende Landschaft gepaart mit zahlreichen Sonnentagen und unzähligen Cafés und Restaurants laden zum Dolcefarniente ein. Erfrischende Getränke stehen hoch im Kurs – am besten selbst produziert. So wird in der Brasserie de Monaco Bier gebraut, und aus dem in Monte Carlo produzierten Orangenlikör L’Orangerie lassen sich wunderbare Cocktails zaubern.

Der 1874 eingeweihte Weinkeller des Hôtel de Paris gilt als größter der Welt – knapp 600.000 Flaschen lagern dort. Während des Zweiten Weltkriegs wurden in einem Teil des Kellers die wertvollsten 20.000 Weinflaschen versteckt – zusammen mit dem Tafelsilber des Hotels und Wertgegenständen von Gästen. Kein Geringerer als Sir Winston Churchill eröffnete nach Kriegsende den Weinkeller wieder.

Monaco ist nicht nur für edle Tropfen, sondern auch für feine Speisen bekannt. Mitunter gelingen diese nicht immer so, wie sie sollten – zum Glück! So ist es dem Zufall zu verdanken, dass die Crêpe Suzette der Legende nach in Monaco entstanden ist: Henri Charpentier vom Café de Paris wollte dem zukünftigen König von England, Edward VII., Crêpes mit Orangensaft servieren. Die Geschichte wollte, dass diese irrtümlich Feuer fingen – und dem Prinzen dennoch köstlich mundeten. Die weltberühmte Zufallskreation wurde nach dem jüngsten Gast benannt: Suzette.

Mehr als 7000 Pflanzen aus aller Welt wachsen in Monacos Exotischem Garten, der schon allein wegen seiner Panorama-Ausblicke auf die Stadt und das Meer einen Besuch wert ist. Inmitten dieser bunt leuchtenden Landschaft führt eine natürliche Höhle fast 100 Meter in die Tiefe – fast bis auf Höhe des Meeresspiegels. Zu bestaunen gibt es jahrtausendealte Stalaktiten und Stalagmiten. Eine weitere Oase mitten in Monaco ist der Japanische Garten, der Besucher direkt im Herzen des Stadtstaats für kurze Zeit nach Japan entführt.

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