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Bild: Schuhmann

Kulinarische Urlaubserinnerungen

Die Sommer-Reisezeit ist vorüber, allmählich lässt der Alltag die Gedanken an das Erlebte verblassen. Mit typischen Landesgerichten holen sich Redakteurinnen und Redakteure der OÖN Reise-Erinnerungen zurück.

17. September 2017 - 00:04 Uhr

Clam Chowder

Von Dietmar Mascher aus den USA

Zutaten: 75 g Speck, 200 ml Weißwein, 1,5 kg Venusmuscheln, 600 g mehlige Erdäpfel, 200 g Staudensellerie, 150 g Karotten, zwei Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen, 850 g Dosentomaten, 100 g gesalzene Butter, Tabasco- und Worcestersauce.

Zubereitung: Speck anbraten, rausnehmen, Muscheln und Weißwein rein. Nach acht Minuten abgießen (Sud aufheben), Muscheln auslösen. Gemüse würfeln, in Salzbutter dünsten, mit Wasser aufgießen, Tomaten und Saucen dazu, 30 Min. köcheln. Muscheln für fünf Minuten dazu. Mit Knoblauchbrot servieren.

 
Bild: Verlag

 

Mapo Doufu

Von Philipp Braun aus Chengdu

Die Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan wurde zur „UNESCO City of Gastronomy“ ernannt. Achtung! Die Speisen können sehr scharf sein.

Zutaten: Ingwer (2 cm), 2 Frühlingszwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 500 g Seidentofu, 200 g Faschiertes (Schwein), 3 EL scharfe schwarze Bohnensauce, ¼ l Hühnersuppe, Sojasauce, Sesamöl, Chiliöl, Sichuan-Pfeffer. Zubereitung: Ingwer und Knoblauch fein, Zwiebel in Ringe und Tofu in 1 cm große Würfel schneiden. Alle Zutaten außer Tofu anbraten, Bohnensauce unterrühren und mit Suppe aufgießen. Tofu 5 Minuten einlegen. Abschmecken.

 
Bild: Weihbold

 

Chicken Satay

Von Alexander Zens aus Ko Kut

Der perfekte Moment: Auf einem der Strände der malerischen Insel Ko Kut in Thailand ein „Chicken Satay“ genießen.

Spieße: Hühnerbrust-Streifen mit Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Honig, Sesamöl, Chilipulver zubereiten. Erdnuss-Sauce: Erdnüsse fein hacken, mit Sojasauce und Zitronengras vermischen, auf kleiner Flamme rösten und mit Kokosmilch aufgießen. Zwiebel, Limettensaft, Koriander, Petersilie dazugeben.

 
Bild: colourbox.de

 

Bolo do caco

Von Barbara Rohrhofer aus Madeira

Zutaten: 1 kg Mehl, 750 g Süßkartoffeln, 25 g Hefe, 1 Esslöffel Salz, 150 ml Wasser

Zubereitung: Die Süßkartoffeln schälen, vierteln und im Wasser weich kochen. Danach durch das Passiersieb drehen. Hefe in zirka 150 ml Wasser auflösen. Mehl, Kartoffelbrei, Salz und die aufgelöste Hefe vermischen und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen zwei bis drei Stunden gehen lassen.
Den Teig in kleine Portionen teilen. Danach in das vorgeheizte Backrohr (180 Grad) auf das heiße Blech legen und auf beiden Seiten zirka sieben bis acht Minuten backen. Auf Madeira wird das Süßkartoffelbrot gerne mit Knoblauch-Kräuterbutter genossen. Schmeckt himmlisch!

 

Shashuka

Von Roswitha Fitzinger aus Tel Aviv

Shashuka, als herzhaftes Frühstück oder kleines Mittagessen serviert, ist in Israel ein Nationalgericht. So berühmt wie das Essen ist auch das Lokal „Dr. Shashuka“ in Tel Aviv.

Zubereitung: Aus Tomaten, Paprika, Zwiebel, Tomatenmark, Kreuzkümmel wird eine dicke Soße zubereitet, in Vertiefungen aufgeschlagene Eier gegeben und das Ganze mit verschlossenem Deckel oder im Rohr fertig gekocht, bis das Eiweiß gestockt ist. Kann mit Schafkäse und Koriander garniert werden.

 
Bild: rofi

 

Bitterballen

Von Bernhard Lichtenberger aus Nijmegen (Niederlande)

Die panierten Fleischragout-Kugerl wurden früher zu einem Magenbitter serviert, woher auch der Name rührt. Nach wie vor taugt die beliebte Spezialität als Zuspeise zu alkoholischen Getränken, auch Unterlage genannt.
Zutaten (für ca. 20 Stück): 100 g Butter, 150 g Mehl, 700 ml Rindfleischbouillon, 30 g Zwiebeln gehackt, 1 TL gehackte Petersilie, 400 g gekochtes Fleisch, in Fasern zerteilt, Salz, Pfeffer, Muskatnuss. Panade: 50 g Mehl, 2 Eier, geschlagen, 50 g Semmelbrösel. Zubereitung: Die Butter in einem Topf oder einer Pfanne schmelzen, allmählich das Mehl hinzugeben und zu einer dicken Masse verrühren. Die Bouillon langsam einrühren. Einige Minuten bei geringer Hitze simmern lassen, während Sie Zwiebeln, Petersilie und Fleisch einrühren. Die Mischung sollte zu einer schweren, dicken Soße einkochen. Diese in einen flachen Behälter gießen, abdecken und einige Stunden in den Kühlschrank geben, bis sie fest geworden ist. Jeweils einen gehäuften Teelöffel der eingedickten Soße entnehmen und schnell zu einem kleinen Bällchen rollen. Leicht durch das Mehl, dann durch das Ei und schließlich die Brösel rollen. Kühl stellen, während sich das Öl in der Pfanne auf 190 Grad erhitzt. Bitterballen frittieren, bis sie goldbraun sind. Auf einer Schale mit scharfem oder körnigem Senf servieren.

 
Bild: holland.com

 

Tajine

Von Andreas Fediuk-Winter aus Marokko

Allgegenwärtig in der marokkanischen Küche, die köstlichen Schmorgerichte aus der Tajine.
Für vier: 1200 g Hühnerteile (Brust und Schenkel), 3 Knoblauchzehen, 2 Zwiebeln, 4 Karotten, 1/2 Bund Petersilie, 1/2 Bund Koriander, 1 Bio-Zitrone, Olivenöl, 6 Safranfäden, 1/2 TL Paprika (süß), 1/2 TL Ingwer (gemahlen), 225 g Bohnen, 100 g grüne Oliven (entkernt), 1 Becher Crème fraîche (Kräuter), Salz, Pfeffer
Zubereitung: Knoblauch, Zwiebel und Kräuter fein hacken, Karotten schälen und in Scheiben schneiden, feine Zesten von der Zitrone schneiden, Hühnerteile abspülen, trockentupfen und mit Salz einreiben. Hühnerteile in Olivenöl bei mittlerer Hitze beidseitig anbraten. Mit Knoblauch und Zwiebeln 5 Minuten andünsten. Karotten, Safran, Kräuter, Zesten, Paprika, Ingwer dazu und mit 350 ml Wasser zugedeckt 40 Minuten schmoren lassen. Bohnen abspülen, weichkochen, abtropfen lassen. Oliven mit dem Fleisch weitere 10-12 Minuten garen. Hühnerteile warm stellen. Die Gemüsesauce mit etwas Zitronensaft, Pfeffer und Salz und Kräuter-Crème fraîche abschmecken, Bohnen dazu. Fleisch und Gemüse anrichten, mit der Sauce übergießen. Am besten mit Reis, Couscous oder Fladenbrot genießen.

 
Bild: haas

 

Ratatouille

Von Karin Haas aus Frankreich

Jedes Jahr das Gleiche. Das Fernweh vergisst, dass der nächste Sommer weit ist. Gaumen und Seele erinnern sich an laue Abende in Frankreich, wenn Ratatouille, die Nationalspeise der Provence, zu Hause gegessen wird. Der Gemüse-Eintopf, der obendrein vegan ist, geht ganz einfach (für 2 Personen):
Zutaten: 1 Zucchini, 1 Aubergine, 6 reife Tomaten, 1 Paprika (Farbe egal), 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Thymian, Rosmarin, Salz, Pfeffer, 3 EL Olivenöl.
Zubereitung: Gemüse schneiden, Olivenöl in Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel dazu, sanft anschwitzen, nach und nach Gemüse, zerdrückten Knoblauch, Kräuter dazu, 10 Min. köcheln, Tomatenstücke dazugeben, 10 Minuten zugedeckt köcheln, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bon appetit!

 
Bild: colourbox

 

Empanadas

Von Peter Grubmüller aus Andalusien (Spanien)

Im Duett mit einem schönen Rioja oder Navarra werden die Teigtascherl zum Festessen.

Zutaten, Teig: 250 g Maismehl, 250 g Weizenmehl, 100 g Butter, 1 Esslöffel Salz, 2 Teelöffel Zucker, je 20 ml Olivenöl und Milch, Wasser. Füllung: 250 g Faschiertes (Rind), 1 Zwiebel, 1 roter Paprika, 5 Tomaten, 3 Eier, 25 Oliven, 1 Chilischote, 1 Limette, 20 ml Olivenöl, Salz, Kreuzkümmel.
Zubereitung: Mehlsorten mischen, Mulde formen, Butter, Öl, Salz, Zucker, Ei und Milch hinein und unter Beigabe von Wasser mixen. Füllung: Zwiebel, Fleisch, Paprika und Chilischote scharf anbraten, würzen, geschnittene Tomaten gegen Ende beigeben, dann gekochte, zerkleinerte Eier und Oliven in die Pfanne. Teigtaschen formen, füllen und bei 200 Grad 15 bis 20 Minuten backen.

 
Bild: mpe

 

Crostini mit Hühnerleber

Von Klaus Buttinger aus der Toskana

Die herzhafteste Vorspeise im Land der Genüsse sind Crostini mit Hühnerleber – hinunterzuspülen mit Sangiovese.

Für vier: 2 Zwiebeln, 500 g Hühnerleber, Olivenöl, 125 ml Weißwein, 2 Sardellenfilets, 1EL Kapern, 125 ml Hühnersuppe, getoastetes Brot:
Zuerst die Lebern sauber putzen, das ist ein wenig mühsam. Die kleingehackten Zwiebeln glasig in Olivenöl anrösten, kleingehackte Lebern und Sardellen dazu (auch schwarze Oliven machen sich gut), salzen, pfeffern, mit Wein ablöschen und evtl. mit Suppe strecken.

 
Bild: privat

 

 

 

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