„Wir ernähren unsere Hunde im Tierparadies Schabenreith nicht aus ethischen Gründen vegan“, betont Hofner. Geboren worden sei die Idee, weil viele der Tiere, die ins Heim kommen würden, mit Allergien zu kämpfen hätten. „Wir haben festgestellt, dass beispielsweise Hautprobleme, die sehr häufig vorkommen, mit veganer Ernährung rasch verschwinden“, sagt der gelernte Tierpfleger.
Mittlerweile bietet Hofner allen Hunden im Tierparadies rein pflanzliches Futter an. „Etwa 80 Prozent nehmen es an, alle anderen füttern wir selbstverständlich mit Fleischnahrung.“ Leckerlis wie etwa getrocknete Rinderpansen bekommen alle Tiere zusätzlich zum regulären Futter.
Die pflanzliche Nahrung für die Hunde mischt Hofner nicht selbst zusammen, er bezieht sie aus Deutschland. „Die Basis dieses Futters sind Nudeln, Gemüse und Kartoffeln“, erläutert der Tierpfleger. Den notwendigen Eiweißanteil würden Getreide, Lupinien und Sonnenblumenkerne liefern.
Bluttests zur Kontrolle
Um zu überprüfen, ob seine Tiere alle Vitamine und Mineralstoffe bekommen, die sie brauchen, lässt Hofner regelmäßig Bluttests von Tierärzten durchführen. „Es wurde noch nie ein Mangel festgestellt“, sagt der Heimleiter.
Das bestätigt der Neuhofner Veterinärmediziner Fritz Kemetmüller, Präsident der Tierärztekammer Oberösterreich: „Die Hunde vom Tierparadies Schabenreith sind alle gesund, die vegane Nahrung schadet ihnen sicher nicht.“ Trotzdem empfiehlt Kemetmüller vegane Ernährung für Hunde nicht generell. „Denn diese Tiere sind grundsätzlich Fleischfresser, und Laien können bei rein pflanzlicher Ernährung sehr viel falsch machen“, argumentiert der Mediziner.
Kemetmüller hat in seiner Tierarztpraxis in Neuhofen an der Krems allerdings auch schon die ungewöhnliche Erfahrung gemacht, dass Hunde Fleisch ablehnen: „Ich hatte einmal einen Dackel in Behandlung, den sein Frauerl 14 Tage zuvor aus dem Heim geholt hatte“, erzählt der Tierarzt. Die Hundebesitzerin habe sich große Sorgen um den Dackel gemacht, weil er, seit sie ihn besaß, noch nichts aus seinem Futternapf angerührt hatte. „Trotzdem war der Hund rundherum gesund und auch nicht abgemagert“, so Kemetmüller. Wie das möglich war, stellte sich einige Tage später heraus, als die Hundebesitzerin ihren Dackel im Komposthaufen erwischte, wo er mit großem Appetit vegetarische Essensreste verzehrte.
Info: Interessierte können Harald Hofner unter office@tierparadies.at Fragen zum Thema vegane Ernährung für Hunde stellen.... über Machbarkeit und Gründe für vegane Hundeernähung: http://veganismus.de/vegan/faq-vegane-hunde.html
und koa schneck`... brrrrrrrrrrrrrrr.
wieder so eine glorreiche geschäftsidee ?
keinesfalls mehr !
allen schon etwas älteren hundebesitzern, die jetzt meinen ihr hundi vegan ernähren zu müssen, sei gesagt:
"wollt ihr wirklich, dass euch das hundi pumperlgsund um jahre überlebt" ツ
eben.