Es gibt viel zu tun in Oberösterreichs Tourismuslandschaft. Seit einem Jahr gibt nun das neue Kursbuch Tourismus den Weg in die touristische Zukunft Oberösterreichs vor. Viele Bausteine wurden definiert, eine Menge Ziele formuliert. Nach diesem ersten Jahr des Kursbuches neu haben die Verantwortlichen Bilanz gezogen (siehe Artikel rechts).
Da macht sich einerseits Zufriedenheit breit, da es in einigen Dingen bereits Erfolge und Fortschritte gegeben hat. So wurden etwa die Förderverantwortlichkeiten zwischen Bund und Land (endlich) geklärt.
Bei anderen Baustellen ist man da noch nicht so weit, etwa bei der Markenfindung. Da wurden nun vier potenzielle Marken in einem breiten Prozess herausgefiltert. Demnach haben das Salzkammergut, der Donauraum, Linz und das Mühlviertel das größte Markenpotenzial. So weit, so gut. Aber mal ehrlich: Auf diese vier Regionen wäre man auch ohne langwierige Evaluierungsprozesse gekommen, einfach mit Hausverstand. Aber gut. So haben wir es zumindest schwarz auf weiß.
Auch bei den Leuchttürmen braucht es noch Zeit. Irgendwie scheint das Wort „Leuchtturm“ mittlerweile zum Modewort in der Branche geworden zu sein. Es wird geradezu inflationär verwendet. Jedes touristische Angebot empfindet sich selbst (natürlich) als Leuchtturm. Umso wichtiger ist es, dass sich nun alle die genau definierten Kriterien für einen Leuchtturm zu Gemüte führen und die Lücken, die es bei vielen Angeboten zur Top-Qualität noch gibt, schließen.
Wie gesagt, es gibt viel zu tun – packen wir es an!
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