Mit Absicht habe ich mir den Februar für den Besuch dort oben ausgesucht, Sylt abseits von Jetset und Trubel, Natur pur. Die Insel ist dafür bekannt, dass um diese Jahreszeit Stürme über sie hinwegfegen. Und so ganz „nebenbei“ werde ich die Gezeiten in die Strandspaziergänge am Wattenmeer einplanen müssen. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein in Ölzeug oder Anorak eingehüllter Wanderer von der Flut überrascht wird und gerettet werden muss. Auch ein Segeltörn in diesem Revier wird in erster Linie vom Gezeitenkalender bestimmt. Eine falsche Berechnung und das Schiff läuft auf Grund, legt sich zur Seite und erst sechs Stunden später entlässt die Flut die Gestrandeten wieder aus der misslichen Lage.
Dieses Problem werde ich beim geplanten Sommer-Segeltörn in der griechischen Inselwelt nicht haben. Die Gezeiten sind dort vernachlässigbar. Die Seekarten sind diese Woche eingetroffen, schon wird geplant, welche Häfen wir anlaufen, in welchen Buchten wir ankern, wohin uns die Nachtfahrten führen werden …
Rund um Kos bestimmt die Badehose den Dresscode. Das Ölzeug ist zwar auch mit an Bord, aber nur, falls schwere See und Regen uns heimsuchen sollten.
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