OÖN-Test:
BMW 328i Automatik, 245 PS
ab 42.582 Euro
CO2: 147 g/km
Ökofaktor: 2 von 5 Sternen
Erfolgsgeschichte
Der BMW 3er ist eine Erfolgsgeschichte, die seit mittlerweile 37 Jahren anhält. Über zwölf Millionen Exemplare des Bestsellers haben die Bayern bisher verkauft. Damit ist der 3er das beliebteste Premium-Modell der Welt.
Bei der neuen 3er-Generation haben sich die bayerischen Entwickler auf keinerlei Experimente eingelassen. Die guten Seiten des 3er sind nun noch ausgeprägter, während die wenigen kleinen Schwächen des Vorgängers durchwegs ausgemerzt wurden. In Höchstform waren auch die Designer: Mit seiner flachen Schnauze und den bis an die markentypischen Nieren heranreichenden Scheinwerfern wirkt der neue 3er noch dynamischer als bisher.
Entscheidend mehr Komfort
Den wohl größten Sprung nach vorne machte die Neuauflage beim Komfort. Das Serien-Fahrwerk ist spürbar gnädiger abgestimmt als früher. Das ist gut so, schließlich hat der kompromisslos harte Vorgänger viele komfortorientierte Kunden verschreckt. Trotz der weicheren Grundauslegung bleibt der 3er bei der Fahrdynamik weiterhin die Messlatte im Segment. Die Limousine folgt messerscharf der vorgegebenen Richtung, liegt wie ein Brett auf der Straße und bietet eine Lenkpräzision, wie sie besser kaum sein könnte.
Die OÖN testeten den 328i-Benziner. Herzstück dieser Variante ist der neue Vierzylinder mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und 245 PS. Der 1997 ccm große Motor erreicht im Bereich zwischen 1250 und und 4800 Touren ein Drehmoment von 350 Newtonmetern. Dank dieser extremen Elastizität lässt sich der 328i überaus schaltfaul und entspannt bewegen. Im oberen Drehzahlbereich geht freilich so richtig die Post ab: Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der 328i in 5,9 Sekunden, mit der optional erhältlichen Achtgang-Wandlerautomatik erhöht sich die Sprintdauer ganz leicht auf 6,1 Sekunden. Bei den Fahrleistungen ist der turbogeladene Vierzylinder dem bisher verwendeten Reihensechszylinder-Sauger also mehr als ebenbürtig. Da die Sounddesigner von BMW dem Turbomotor auch eine ziemlich elegante Stimme verliehen haben, besteht kein wirklicher Anlass, dem Reihensechser lange nachzutrauern.
7,6 Liter Super im Test
Im EU-Fahrzyklus kommt der 328i auf einen Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern Super (Automatik: 6,3 Liter). Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 149 bzw. 147 Gramm pro Kilometer. In der Praxis kommt man an die Normwerte jedoch nur bei ausgesprochen verhaltener Fahrweise heran. Ist man zu oft zu lange mit zu hoher Last unterwegs, kann auch die beste Turbo-Technik keine Wunder bewirken. Im OÖN-Test bilanzierte der 328i mit einem Alltagsverbrauch von 7,6 Litern Super.
Der 328i startet bei 39.950 Euro, mit Automatik erhöht sich der Preis auf 42.582 Euro. Serienmäßig mit an Bord sind u.a. eine Klimaautomatik, ESP, Rundum-Airbags sowie das „EfficientDynamics“-Spritsparpaket mit Motor-Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung. Die restlichen Extras gehen leider ziemlich ins Geld. So kostete das umfangreich ausgestattete Testauto 63.158 Euro.
Plus und Minus:
Plus: Herausragendes Fahrwerk, sehr präzise Lenkung, hohe Verarbeitungsqualität, gelungenes Design.
Minus: Nur zwei Jahre Garantie, sehr teure Extras.
Datenblatt:
Motor: Vierzylinder-Ottomotor, Turbolader, 1997 ccm, 180 kW (245 PS) bei 5000 bis 6500 U./Min., 350 Nm Drehmoment bei 1250 bis 4800 U./Min.
Verbrauch: 8,2/5,2/6,3 Liter Super (Stadt/Land/Mix) im MVEG-Zyklus.
OÖN-Testverbrauch: 7,6 Liter.
Umwelt: Euro-5, Start-Stopp-System, Eco-Pro-Modus, Rekuperation.
Antrieb: Heckantrieb, Achtgang-Wandlerautomatik.
Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in 6,1 Sekunden, Spitze 250 km/h.
Abmessungen: 4624/1811/1429 Millimeter (L/B/H), 480 Liter Ladevolumen, 60 Liter Tankinhalt.
Gewichte: 1505 Kilo Eigengewicht, 2005 Kilo Gesamtgewicht, 745/1600 Kilo Anhängelast.
Garantie: zwei Jahre Gewährleistung.
der neid ist was schönes, oder? ausserdem gibt's xDrive für alle, die nicht fahren können. Und wer fahren kann, dem sind auch mit einem BMW die Temperaturen egal.
Schön zuzuschauen, wenn der Vorderrad phasenweise eingreift, selbige Räder mangels Bodenfreiheit und ein paar Schneegupferl in der Luft hängen! Und waren dann wenigstens im Sommer die Bayrischen auf der trockenen Fahrbahn auf Grund der Motorenkompetenz vortrefflich zu fahren, husten jetzt kurzatmige Vierzylinder daher! Echte Repräsentationsfahrzeuge für die Jungtürken!
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