•Laub ist das Lebenselixier unserer Natur! Gäbe es die Mulchdecke nicht, könnte sich kein Humus bilden. Unter Bäumen, Sträuchern und der Hecke bleiben die Blätter in einer Schicht von etwa 15 bis 20 Zentimetern liegen. Diese Mulchschicht ist eine Oase für viele Nützlinge, die uns bei der Schädlingsbekämpfung helfen. Außerdem hält das Laub den Boden feucht und sorgt für gesunden Humusnachschub. Keinesfalls darf aber das Laub auf Rasenflächen liegen bleiben.
•Umstechen gehört in einem Faulenzergarten der Vergangenheit an. Wer die Erde regelmäßig mit Kompost versorgt und auch mulcht, also mit Rasenschnitt oder Rindenhäckseln bedeckt, wird bemerken, dass der Boden lockerer wird. Statt Spaten wird die Grabgabel verwendet: Alle zehn Zentimeter wird sie in den Boden gerammt und am Griff vor und zurück gerüttelt.
•Der radikale Rückschnitt im Herbst ist tabu. Ob bei den Rosen oder den Stauden – der Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Die Triebe von sehr wuchsstarken Rosen können etwas eingekürzt werden. Der echte Schnitt erfolgt aber erst Mitte März. Kletter- und Strauchrosen werden generell nicht geschnitten oder es wird nur das mehrere Jahre alte Holz entfernt. Blätter der Pfingstrosen, Glockenblumen und Phlox werden erst in einem halben Jahr entfernt.
•Wer meint, Oleander & Co sind empfindlich, der irrt sich gewaltig. Alle hartlaubigen Kübelpflanzen (Oleander, Palmen, etc.) halten bis fünf Grad Frost aus. Werden sie zu früh eingeräumt, leiden sie. Das Wachstum nach dem warmen August ist voll im Gang. Orangen, Zitronen und Fuchsien gehören vor dem ersten Frost ins Winterquartier.
•Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und viele andere Frühjahrsblüher kommen jetzt in den Boden. Unter Hecken oder Sträuchern sehen Schneeglöckchen, Botanische Krokusse und Blausternchen gut aus. Am einfachsten geht das Pflanzen so: Die Zwiebeln aufstreuen und mit einer Schicht von etwa zehn Zentimeter Kompost bedecken. Dass so manche Zwiebel „kopfunten“ liegt, tut nichts zur Sache – die Blüher finden den richtigen Weg.
•Schützen Sie die Obstbaumstämme! Der Wechsel zwischen Frost und einem milden, sonnigen Wintertag bedeutet für die Rinde eine ungeheure Beanspruchung. Deshalb werden die Stämme mit weißem Kalkanstrich versehen. Weiß reflektiert das Licht, dadurch kommt es zu keiner so großen Erwärmung und kaum zu Schäden. Fertige Baumanstriche enthalten neben Kalk auch noch andere (natürliche) Zuschlagstoffe, die die Schädlinge vernichten, die sich in den Ritzen der Rinde versteckt halten.
Wer kann mir mitteilen, wo es dieses praktische Gerät zum Transportieren von Blumentöpfen gibt --> bitte an:
christoph.streli@liwest.at
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