Österreich wende nur etwa zwei Prozent der Gesundheitsaufwendungen für Gesundheitsförderung und Prävention auf, den Rest für die Behandlungen von Kranken, kritisiert der Dachverband von 35.000 Gesundheitsexperten und warnt: "Kinder- und Jugendgesundheit darf nicht dem Sparpaket zum Opfer fallen, denn das würde uns letztlich teuer kommen".
In ihrem Jahresbericht zeigt die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit Mängel in der Vorsorge und mögliche Wege für mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf. "Wir müssen lernen, sie in Achtung und mit Respekt an gesellschaftlichen und politischen Prozessen zu beteiligen und sie entscheidungsrelevant miteinzubeziehen!“, bringt Präsident Klaus Vavrik das Hauptthema das Berichts auf den Punkt.
„Dies verlangt hohe pädagogische Standards, die auf kleine Kindergruppen ausgelegt sind und eine professionelle Ausbildung des Betreuungspersonals erwartet. Hier besteht in Österreich jedoch noch großer Nachholbedarf“, sagt auch Lieselotte Ahnert, stellvertretende Vorständin des Instituts für Angewandte Psychologie der Universität Wien.
Jahresbericht
Zum dritten Mal präsentiert die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit ihren Bericht zur Lage der Kinder- und Jugendgesundheit in Österreich. Der Bericht umfasst neben dem Rückblick auf 2011 Gastbeiträge, Beiträge der institutionellen Mitglieder, des Ethikbeirats, des Eltern- und Selbsthilfebeirats sowie der Plattform Elterngesundheit.
Mehr über den Bericht lesen Sie hier!
Links:
Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit
Pistenspaß – „Besser kann es nicht sein“
OMV stößt auf große Gasquelle, bangt aber um Nabucco-Projekt
Aufstand gegen Chelsea-Trainer
Aschermittwoch in Bayern: Maulkorb für die CSU-Wadlbeißer