Als das Leben vor vier Milliarden Jahren auf der Erde Fuß fasste, konnte es auf drei Rohstoffe zurückgreifen: Luft, Wasser und Gestein. Jetzt mehren sich die Hinweise, dass gerade den „toten“ Mineralien dabei die entscheidende Rolle zukam.

Der erste DNA-Faden könnte an der Oberfläche von Gesteinen am Meeresgrund entstanden sein.
Bild: Spektrum d. W.
...sind sicher interessant, doch wie passen die Ergebnisse und deren enthusiastische Interpretation zusammen?
"In ihrem wässrig-metallorganischen System entstanden verschiedene Biomoleküle, darunter die Aminosäuren Glycin und Alanin."
Soweit kam Stanley Miller auch, Jahrzehnte später hat er eingeräumt, dass sich die Lösung vom Rätsel vom Ursprung des Lebens schwieriger erwiesen habe als er oder irgendein anderer es sich vorgestellt hätten.
"Die Ergebnisse zeigen, dass die Entstehung und Evolution von Leben im heißen Wasser vulkanischer Schlote praktisch möglich ist."
Die Experimente haben laut obiger Beschreibung - sofern sie überhaupt realistische natürliche Bedingungen wiederspiegeln und nicht nur die Kunstfertigkeit der Experimentatoren bezeugen - nichts produziert was dem Leben in seiner komplexen Organisation oder auch nur seinen Bestandteilen (z.B. funktionale Makromoleküle) irgendwie nahe käme.
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