Rund 2,3 Millionen Österreicher rauchen. Bis zu 14.000 Todesfälle gehen jährlich auf das Rauchen zurück. Die Lebenserwartung sinkt um zwölf Jahre. Neben Lungenkrebs drohen unter anderem auch Kehlkopfkrebs oder chronische Bronchitis. Rauchen ist die Hauptursache für chronische Bronchitis. 90 Prozent der Erkrankten sind Raucher oder Ex-Raucher. Werden andere Organe, etwa das Herz, in Mitleidenschaft gezogen, besteht unmittelbare Lebensgefahr.
Eine andere Folgeerkrankung ist Lungenkrebs. Bis zu 90 Prozent aller Fälle werden durch die mehr als 100 krebserregenden Stoffe im im hoch giftigen Zigarettenrauch ausgelöst.
Ab 2013 gibt es ein EU-Gesetz. Bis dort hin werden mehr als 11.000 Raucher und mehr als 1000 Passivraucher jährlich vorzeitig sterben. Zahl der rauchenden Jugendlichen steigt weiterhin; für Tabakprävention steht jedoch kein Geld zur Verfügung.
Nur eine Hand voll Wirte haben umgebaut. Als Anzeiger missbraucht man die Opfer, weil sich der Staat seiner Verantwortung nicht stellen will.
Der Entzug der Konzessionen unkooperativer Wirte und Trafikanten beginnt. Nach monatelanger absichtlicher Weigerung der Inhaber das Gesetz umzusetzen ein konsequenter letzter Schritt. Gegen Centerleiter ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es ist für uns unverständlich, dass es die Vertreter der Wirtschaft so weit kommen ließen und die Besitzer der betroffenen Unternehmen im Regen stehen ließen.
BM. Stöger ruft weiter auf zu Meldungen von Wirten, siehe www.sis.info und ein Volksbegehren kann auf www.nichtraucheninlokalen.at unterzeichnet werden.
Dietmar Erlacher, Krebspatient
Trotz Kenntnis dieser Tatsachen sind unsere Politiker zu feige ein Rauchverbot in der Gastronomie einzuführen. Was kümmern sie schon die paar tausend frühzeitig Verstorbene, was kümmern sie schon die jährlich fast 1.000 Getöteten durch Passivrauchen - wichtig erscheint ihnen einzig und allein, den Tag ohne Schwierigkeiten mit der Tabakmafia hinter sich zu bringen und das Pensionsalter zu erreichen - so habe ich den Eindruck...
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