Die schönste Nebensache der Welt kann auch „danebengehen“: Infektionen können übertragen werden, es kann zu Unfällen kommen ... Bild: colourbox
Hier die häufigsten medizinischen „Sex-Fälle“:
Die unsachgemäße Verwendung von Kerzen, Flaschen und anderen phallusähnlichen Gegenständen kann zu Verletzungen im Genital- und Oralbereich führen. Auch Intimschmuck kann Hautrisse verursachen. Bei Spielen mit heißem Wachs sind Verbrennungen die Folge, scharfe Substanzen wie Menthol oder Pfeffer führen zu schmerzhaften Rötungen. Selbst in die Harnröhre werden dünne Gegenstände eingeführt.
Bei schmerzhaften Verletzungen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Von lokaler Behandlung bis zum operativen Eingriff reichen die notwendigen Maßnahmen.
„Eine verengte Vorhaut kann beim Geschlechtsverkehr einreißen“, sagt Primar Michael Dunzinger, Leiter der Abteilung für Urologie und Andrologie am LKH Vöcklabruck. Vor allem Diabetiker seien betroffen. Meist müsse dann die Vorhaut entfernt werden, was aber beim Sex keine Nachteile bringe.
Auch das Bändchen zwischen Glied und Vorhaut – das Frenulum – kann beim Sex reißen. Dabei kommt es zu heftigen Blutungen, ansonsten ist diese Verletzung aber harmlos. Dunzinger rät auch in diesem Fall zum Arztbesuch: „Das Frenulum wird operativ versorgt, negative Folgen gibt es keine.“
Es kursiert die Geschichte, dass ein Paar gemeinsam auf der Trage ins Krankenhaus gebracht wird, weil die Frau einen Scheidenkrampf – auch Vaginismus genannt – hat. Das komme wirklich sehr selten vor, er habe es in seiner Karriere noch nie gesehen, sagt Gynäkologe Sommergruber.
Was häufiger vorkomme, sei ein psychisch bedingter Scheidenkrampf, der das Einführen des erigierten Penis unmöglich macht. „Das ist eine Art Abwehrhaltung, die man nicht akut behandeln kann“, sagt der Mediziner, der in diesem Fall zu Psychotherapie und krampflösenden Medikamenten rät.
Pop-Titan Dieter Bohlen rühmt sich bisweilen mit dieser Verletzung, die aber alles andere als angenehm ist. Wenn der Mann beim Geschlechtsverkehr abrutscht und mit dem steifen Penis auf das Becken der Frau trifft, kann dieser „brechen“. „Eigentlich ist es die Tunica, jene dicke Haut um die Schwellkörper, die reißt“, erklärt Dunzinger. Schmerzen und ein starker Bluterguss sind die Folge.
Die Penisfraktur müsse sofort operiert werden. Ansonsten könne es zu Erektionsstörungen kommen.
Eine Chlamydien-Infektion ist die häufigste der sexuell übertragenen Krankheiten (Sexual Transmitted Diseases). Die Infektion wird durch Geschlechtsverkehr übertragen, 90 Prozent der Infizierten zeigen allerdings keine Symptome. Bei den verbleibenden zehn Prozent zeigen sich Ausfluss und Brennen beim Sex. „Problematisch wird die Chlamydien-Infektion bei Kinderwunsch“, sagt Primar Dunzinger. Bei jungen Männern führten die Chlamydien nämlich häufig zu Nebenhodenentzündungen. Bei Frauen verursachen sie Eileiter- und Eierstockentzündungen.
Behandelt wird mit Antibiotika, „allerdings ist es wichtig, das Paar zu behandeln“, sagt Dunzinger.
Geschlechtskrankheiten sind insgesamt rückläufig, am häufigsten sind Gonorrhoe (auch Tripper genannt) und Syphilis. „Auf Syphilis wird sogar bei der ersten Mutter-Kind-Pass-Untersuchung getestet, HIV aber immer noch nicht“, sagt Primar Sommergruber. wird. Mit Antibiotika lasse sich sowohl Gonorrhoe als auch Syphilis gut behandeln.
wie mann/frau sieht, sollt ma nicht nur beim straßenverkehr aufpassen, göö !
also nicht immer narrisch drauf los rammeln, sondern auch mal bissl gefühlvoller lieben.
schöner hams jene poster unter uns, bei denen ohnehin nix mehr geht: keine verletzungsgefahr mehr 