Altern ist ein natürlicher Wandlungsprozess, der durch unsere Lebensweise und Ernährung erheblich beeinflusst wird. Papayas etwa stärken die allmählich nachlassende Enzymproduktion, Mangos tun der Leistung des Gehirns gut.
Am wirkungsvollsten ist eine gezielte vorbeugende Organpflege z.B. mit einer Teekur abwechselnd für diverse Organe oder Systeme.
Einige Heilpflanzen, die bestimmte Organsysteme erwiesenermaßen in ihrer Funktion unterstützen:
Für mehr Energie
• GINSENG gibt Schwung und seine Anwendung wird befürwortet zur Stärkung bei Schwächegefühl, nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, sowie in der Rekonvaleszenz. „Herausragend ist die Fähigkeit des Ginsengs, die natürliche Widerstandskraft zu steigern – nicht nur gegen Krankheitserreger sondern gegen viele physikalische, chemische, geistige und emotionale Stressfaktoren. Dabei werden leicht gestörte Funktionen normalisiert, der gesunde Organismus aber nicht beeinträchtigt“, schreiben der Biologe Jörg Grünewald und der Mediziner Christoph Jänicke in ihrem Buch „Grüne Apotheke“ (GU).
Erst nach sechs Jahren entwickelt die Wurzel (Ginseng heißt übersetzt Menschenwurzel) die volle therapeutische Wirksamkeit.
Ginseng schützt vor Überforderung und Erschöpfung.
Vorsicht: Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Er kann bei gleichzeitiger Einnahme mit Kaffee das Einschlafen stören.
Tipp: 1 bis 2 g Wurzelpulver mit 500 ml kaltem Wasser ansetzen, 20 Minuten sanft kochen. Über den Tag verteilt trinken.
Bei Kapseln, die man kaufen kann, immer die Wirkstoffkonzentration prüfen.
Nierenkraut
• GOLDRUTE regt an:
Die European Scientific Cooperation (ESCOP), die vielfältige Infos zur Phytotherapie gibt, empfiehlt Goldrutenkraut zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege (Blasenentzündungen, Harnsteine etc.) sowie zur Vorbeugung.
Anti-Aging Wirkung hat sie weil sie durch krampf- und entzündungshemmende Eigenschaften Entzündungen vorbeugt und die Nierenleistung steigert.
Tipp: 1 Teelöffel Goldrute mit 150 ml heißem Wasser überbrühen, nach 20 Minuten abseihen. 2 bis 4 Mal täglich eine Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken.
Magenschonend
• LEINSAMEN puffert: Leinsamen enthalten neben wertvollen Ölen und Eiweiß sehr viele Schleimstoffe. Empfohlen bei Magen- und Darmentzündungen sowie bei Verstopfung. Schleimstoffe puffern die Schleimhäute des Magens und beugen altersbedingten Fehlsteuerungen vor wie etwa übermäßiger Produktion von Magensäure. Man schreibt ihm auch krebshemmende Wirkung zu.
Vorsicht: Leinsamen kann die Aufnahme von Medikamenten verzögern, diese daher erst 30 bis 60 Minuten danach einnehmen.
Tipp: 1 bis 2 Esslöffel frisch geschrotete Leinsamen 60 Minuten in einer Tasse Wasser quellen lassen. Das schleimhaltig Wasser abgießen, schluckweise zwischen den Mahlzeiten trinken. 1 Woche lang einnehmen und dann eine Woche lang pausieren.
Für Gefäße, Blutdruck
• KNOBLAUCH schützt: das Lauchgewächs ist ein natürliches Antibiotikum.
Knoblauch verbessert die Durchblutung und senkt den Blutdruck. Er beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose vor, weil er die Plaque-Ablagerung in den Gefäßen abbaut. Er wirkt entgiftend und cholesterinsenkend.
Tipp: Knoblauch klein hacken, 10 Tage in 40-prozentigem Alkohol ansetzen. Abseihen und einige Tropfen Angelikawurzelöl zugeben. Täglich 20 Tropfen einnehmen.
Alte Herzen bleiben jung
• WEIßDORN hält den Motor fit: Er steigert die Reizleitungsfähigkeit des Herzens und verbessert die Durchblutung, was einer nachlassenden Leistungsfähigkeit (Insuffizienz) entgegenwirkt. Empfohlen auch bei nervösen Herzbeschwerden und zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion.
Tipp: 1 Teelöffel Weißdornkraut mit 1 Tasse Wasser aufkochen, zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen. 3 bis 4 Mal täglich, mindestens sechs Wochen lang, eine Tasse trinken.
Darmanregend
• INGWER fängt freie Radikale. Er regt die Verdauung an und beruhigt den Darm zugleich. Er wirkt Entzündungen und der Bildung von Geschwüren entgegen, tötet einige Bakterienstämme ab, schützt vor Reiseübelkeit.
Vorsicht: Bei Gallenleiden nur nach ärztlicher Rücksprache nehmen.
Tipp: 1 Teelöffel frisch zerkleinerte Ingwerwurzel mit 1 Tasse Wasser aufbrühen, nach 7 Minuten abseihen. 3 Mal täglich eine Tasse trinken.
Zahnfleischschutz
• SALBEI schützt Mund- und Rachenschleimhaut. Er zieht wunde Haut zusammen und hält Entzündungen im Mund- und Rachenraum fern.
Tipp: 1 Teelöffel geschnittenen Salbei mit 1 Tasse heißem Wasser aufbrühen, nach 10 Minuten abseihen. 3 Mal täglich damit gurgeln.
Die Schulmediziner erklären mir immer wieder, dass einmal abgelagertes Plaque nicht mehr entfern (aufgelöst) werden kann. Nun lese ich hier, dass Knoblach dieses Kunststück schafft.
Wo kann ich mehr darüber erfahren?
Bitte um kurze Info.
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