Die Zahl der Kinder, die Psychopharmaka nehmen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. „Doch Medikamente allein helfen nichts. Es braucht Gespräche und Plätze für Psychotherapie – und diese sind Mangelware“, sagt Primar Michael Merl.
Kommentare zu diesem Artikel
wawa (280)
13.12.2011 13:26 Uhr
Psychopharmaka für Kinder?
Wie wärs mal mit altmodischer Kindererziehung? Damit meine ich keine Schläge sondern sich Zeit nehmen für die Kleinen und deren Erziehung, und sie nicht zu viel vor Fernseher und Computer sitzen zu lassen! Dann werden unsere Kinder auch mental stärker werden und brauchen nicht immer gleich ein Tabletterl zum Wohlfühlen.
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sumpfdotterblume (941)
13.12.2011 14:17 Uhr
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Wie wär's mal, wenn Du auf ein...
...ADHS-Kind (eindeutige Diagnose) drei Tage aufpasst?! Ein Kind, das früh aufsteht (Das tun die nämlich) und das spät in der Nacht erst schläft (Das tun die nämlich auch). Und dazwischen mit eingeschaltetem Turbo durchs Leben zischen!
Wie ich schon geschrieben habe: All jene, die KEINE Erfahrung mit ADHS-Kindern haben, wissen's immer besser.
Ich kann dir genug Geschichten erzählen, die klingen unheimlich lustig, sind's aber nicht.
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wawa (280)
13.12.2011 14:32 Uhr
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Im Artikel geht es aber nicht explizit um ADHS-Kinder. Natürlich muss man Psychopharmaka verschreiben wenn sie in medizinischer Hinsicht notwendig sind. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass in den letzten fünf Jahren die Anzahl von ADHS-Kindern um 32% gestiegen ist, nur weil um 32% mehr Tabletten geschluckt werden. Offensichtlich werden da auch unnötig Tabletten verteilt. Ich hab übrigens auch 3 kleine Kinder, zwar nicht mit ADHS aber doch anstrengend - da muss man durch.
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sumpfdotterblume (941)
13.12.2011 15:35 Uhr
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Kinder sind nicht gleich Kinder!
Drei Kinder - eine anstrengende Aufgabe!
Ein ADHS-Kind - das kostet dich jede Menge Kraft! Und mehr Energie als Du Mütter und Väter zumeist selbst haben! Ich weiß das!
Zu den Zahlen: Es gibt sicherlich nicht plötzlich 32 Prozent mehr ADHS-Kinder. Es gibt nur 32 Prozent mehr DIAGNOSTIZIERTE Fälle. Die Turbo-Kids selbst hat's zuvor auch schon gegeben.
Abgesehen davon: 32 Prozent mehr? Vor wievielen (absolute Zahl)? 10, 100, 1000? Das steht nämlich nicht im Artikel!
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Marco-1962 (1)
13.12.2011 09:28 Uhr
Wieder so ein ärgerlicher Artikel: Mit "Ritalin" kann auch ein Linzer Psychiater nur Menschen "ruhig stellen", deren Dopaminstoffwechsel in einer ganz bestimmten Weise gestört ist, die also ADHS haben. Ale anderen werden von Methylphenidat wacher und hibbelig und nicht die Bohne ruhiger.
Und Menschen mit ADHS werden auch nicht "ruhig gestellt" sondern bekommen die Fähigkeit (zurück) ruhiger zu sein - und dann erst greifen Psychotherapien.
Sollte Herr Prim.Dr. Michael Merl das so gesagt haben wie zitiert sollte er dringenst zur Nachschulung.
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sumpfdotterblume (941)
13.12.2011 10:19 Uhr
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@Marco-1962: Absolut richtig. Kurioserweise outen sich Menschen als Ritalin-Gegner, die keine ADHS-Kinder haben. Alle Betroffenen wissen, dass dieses Medikament (und alle mit denselben Wirkstoffen wie Concerta etc.) ein Segen ist - für die Kinder, die sich endlich wieder konzentrieren können, und die Eltern, die nicht von früh bis spät einem Turbo-Kind hinterherspringen müssen.
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sting (6082)
13.12.2011 11:37 Uhr
skydeep (2)
07.01.2012 19:13 Uhr
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sting: Das kenne ich auch. Kinder werden vollkommen in Stich gelassen. Am schlimmsten finde ich das in diesen Klassen jemand vom Jugendamt sitzt und die Kinder beurteilt. Die sollten mal lieber bei diesen Kindern Zuhause schauen was das los ist.
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sumpfdotterblume (941)
13.12.2011 12:58 Uhr
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sting, das bezweifle ich!
Für Ritalin brauchst du ein Rezept vom Facharzt (Kinderarzt), das handschriftlich ausgefüllt wurde und durch den Chefarzt (GKK) genehmigt wurde.
Wie diese, deine Kinder an Ritalin ohne diese Prozedur gekommen sind, ist mir schleierhaft. Um nicht zu sagen: glaub ich nicht.
Einzige Möglichkeit wäre die Einfuhr aus den USA, denn dort gehen's tatsächlich ein wenig lax mit dem Medikament um. Dort schlucken etliche Erwachsene Ritalin, damit sie sich besser konzentrieren können.
So oder so: Richtig eingesetzt, ist das Medikament ein Segen für Betroffene!
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sting (6082)
13.12.2011 15:52 Uhr
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sumpfdotterblume: Ich kenne nicht das verwendete
Medikament, aber weiß dass Medikamente verwendet werden. Und es gibt angeblich auch andere Fälle, wo mit ADHS-Diagnosen leichtfertig umgegangen wird, nur um lebhafte Kinder ruhig zu stellen. Das wollte ich damit ausdrücken.
Der erstgenannte Fall liegt übrigens bei der StA, aber rauskommen wird voraussichtlich nix.
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feelgood40 (4223)
13.12.2011 06:41 Uhr
kosten- UND zeitfrage !...
dass ein tablettal schneller geschluckt ist, als eine mögliche therpiestunde dauert und die medikamente vor allem kaum kosten verursachen, versteht sich von selbst ! um ein familiensystem in einer therapie zu erörtern, bedarf es meist mehrerer familienmitglieder VOR ORT, sowie jede menge freie zeit für die sitzungen.
gretchenfragen: 1) wer hat/nimmt sich die zeit dazu ?? 2) wer kann sich das leisten ?
für die kosten z.b. nur 1 therapiestunde kann ma sich locker geschätzte 5 packl ritalin-pulverl verschreiben lassen und das kind ist mehr oder weniger auch ruhig gestellt ! wenn eltern wegen zeitmangel die kids schon in div. horte abgeben MÜSSEN, woher sollte dann die zeit für stundenlange therapien hergenommen werden ??
fazit: ein teufelkreis - verursacht vom gesellschafts-system unserer zeit - der ev. mit EFFIZIENTER politik zu durchbrechen wäre...
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skydeep (2)
07.01.2012 19:02 Uhr
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ADHS ist eine grosse Lüge. Ich habe ADHS Kinder kennengelernt. Das sind traumatisierte Kinder, die keine Zuwendung bekommen. Sumpfdooterblume, ich kenne ADHS Kinder die kein Ritalin brauchen, weil sie kein ADHS hatten sondern eine erziehungsunfähige alleinerziehende Mutter!
Kindern wird gerne eingeredet das Sie krank sind, was stimmt mit den Erwachsenen nicht. Das ist hier die Frage.
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