Zum Kuscheln oder zum Davonlaufen? Chimäre ,,Max" symbolisiert die Wünsche der Tierfreunde. Bild: Wodicka, Colourbox; Montage: OÖN-Grafik
Es hat die Ohren eines Hasen, den Kopf einer Katze, den Körper eines Hundes und einen Pferdeschwanz. Das Bild von Max entstand nach einer Befragung von 2000 britischen Tierfreunden und Tierbesitzern. Demnach setzt sich das ideale Haustier aus 49 Prozent Hund, 35 Prozent Katze, neun Prozent Pferd und sieben Prozent Hase zusammen. Folgerichtig verpassten die Wissenschafter der virtuellen Kreatur den Gattungsnamen Equicanigattus (bestehend aus den lateinischen Begriffen equus für Pferd, canis für Hund und gattus für Katze).
Getauft wurde das Mischwesen auf den Namen „Max“. „Unsere Studie hat gezeigt, welche Persönlichkeit und welchen Look die Leute bei den Tieren mögen“, sagt Studienautor Pete Markey, „und sie hat gezeigt, welch haustierverrückte Nation wir sind.“
Max verfügt über das helle, weiche Fell eines Golden Retrievers und hat wohl auch überwiegend dessen Charakter. Er schläft pro Tag neun Stunden und 27 Minuten. Wenn er aber wach ist, ist er durchaus voller Energie und geht gerne spazieren.
Recht tauglich wäre „Max“ für die Bewachung des Hauses. Wohl nur Wenige würden sich in die Nähe der Chimäre trauen.
Eine weitere Studie auf der Insel besagt, dass Briten ihre Haustiere gerne nach Sportstars benennen. Beliebtester Name ist demnach „Rooney“, nach dem Manchester-United-Kicker Wayne Rooney. (but)