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Landwirt plant „Gemüse-Gräber“

Ein Gemüsegarten über dem Grab? In England könnte das ab Herbst 2010 möglich sein: Öko-Bauer Richard Sibley (63) aus Cleeve in der südenglischen Grafschaft Somerset will Familien die Möglichkeit geben, ihre Lieben auf deren Grundstück zu beerdigen und anschließend Gemüse auf dem Grund zu pflanzen. Dabei sollen die Toten in Weidesärgen unter die Erde gebracht werden. Dann könnten die Angehörigen gegen eine Gebühr über den Toten ihre eigenen Gemüse- oder Obstsorten anbauen.

Bis zu 500 Menschen könnten auf dem Grundstück ihre letzte Ruhe finden. „Diese Idee findet vielleicht nicht bei jedem Anklang“, sagte Sibley. „Aber so kann die Erde weiter produktiv sein und etwas zurückgeben.“ Die Bestattung soll umgerechnet rund 1500 Euro kosten, für die Bepflanzung würden pro Monat etwa 14 Euro fällig. Der Bauer ist bereits mit einem Bestattungsunternehmen im Gespräch und braucht nun noch die Genehmigung der Behörden.

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Artikel 10. August 2009 - 00:04 Uhr
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