Der Mann sei in der Krise, tönt es immer lauter. Bücher, Filme, Medien tun das ihre zum Krisendiskurs dazu. Was steckt hinter der Krise des Mannes? Die Krise der Weltwirtschaft gar? Ein Gespräch mit der Berliner Philosophin, Feministin und Journalistin Ines Kappert.
|
„Erst seit kurzem ist uns bewusst, daß Männer nicht von Natur aus Gewinner sind und daß es nur sehr wenige glückliche Männer gibt. Männer und Frauen sind beide Opfer einer Art zu leben und Beziehungen zu führen, die dringend der Korrektur bedarf“. S. 23.
|
|
Die Argumentation von Frau Kappert kann ich uneigeschränkt akzetieren,und obwohl Rentner kämpfe ich in meiner Partnerschaftt mit einem neuen Selbstbild vor "Augen" und dem polteernden "Helden" in mir und gegen meine Frau.Ist eine dialogische Welt wirklich nur eine Aufgabe "der Patriarchen" oder nicht doch ein Gemeinschftswerk der Geschlechter? Wie kann man mit "Verwundeten" eine zukunftsfähigere Wirklichkeit aufbauen ohne die Frauen als Krankenschwestern in einem Männerlazaret zu mißbrauchen? Das sind Fragen auf die ich noch keine Antworten habe,aber Auseinandersetzungsbedarf. Hans Joachim Baublies |
![]() |
Hallo Hans Joachim,
|
|
„Wir wissen, daß Männer sich jahrtausendelang gegenseitig bewundert haben und auch von Frauen bewundert wurden, vor allem wegen ihrer Aktivität. Früher verließen sich Männer, ebenso wie Frauen, auf Männer, wenn es darum ging, gefährliche Orte zu erkunden, mit Mut Wasserfälle zu überwinden oder einen wilden Eber zu jagen. Alle wussten, daß Frauen und Kinder ruhig schlafen konnten, solange die Männer diese Arbeit gut machten. Inzwischen sind aus den Ebern zahme Hausschweine geworden und die reißenden Flüsse zum künstlichen Wasserfall im Hof des Mudeum of Modern Art. Die Aktivität, für die Männer einst geliebt wurden, wird nicht mehr benötigt. Heute werden Männer noch immer für ihren beeindruckenden Unternehmungsgeist geliebt : auf weite Ozeane hinauszusegeln, auf felsigem Boden durch harte Arbeit eine Farm aufzubauen, sich ein neues Geschäfte einfallen zu lassen und es geschickt auszuführen, Pionierarbeit zu leisten, Dinge zu tun, die noch nie zuvor getan wurden.“
|
Pfarrer Rubatscher: „Man muss wart’n können und Schutzengel hab’n“
Scherer: „Gott sei Dank gibt es noch enorm viele Probleme“
Jukic verpasste Bronze hauchdünn, aber der Weg Richtung London stimmt
Ehezwist um Eurobonds: Worum es zwischen Kanzler und Vizekanzler geht