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Geheimtipp in Dornach

Die Dornacher Stub’n ist in ihrem Umfeld ein Treffpunkt für Jung und Alt. Zudem wird dort auch hervorragend gekocht. Der ambitionierte junge Chef Jürgen Lonsing hat sein Handwerk unter anderem bei „da Bruno“ in Linz gelernt.

Die Rindsuppe mit Kaspressknödel (2,80 Euro) ist – wie leider nicht überall selbstverständlich – echt, die Einlage bissfest und kräftig. Übrigens soll das gekochte Rindfleisch – so sagen die Gäste – eine der Spezialitäten der Dornacher Stub’n nahe der Linzer Uni sein. Die Miesmuscheln in Tomaten-Weißweinsud (als Vorspeise um 7,20 Euro) wurden in einem guten, nicht zu salzigen Sud serviert. Sie werden, wie alle Produkte, frisch und von bester Qualität gekauft und sofort verarbeitet. Das Wildschweingulasch mit Knödel (12,70 Euro) war ein feines Ragout mit reichlich Wurzelgemüse, das Fleisch butterweich, der Knödel locker. Bei der geschmorten Lammstelze mit Gemüse und Bratkartoffeln (12,90 Euro) löste sich das Fleisch ganz von allein vom Knochen. Die Calamari und Scampi auf Knoblauchbutter (13,50 Euro) waren vom Rost und geschmacklich hervorragend. Als Abschluss probierten wir eine zum Glück gar nicht süße Holundergrießflammerie mit Rotweinbirne (5,30 Euro), die uns schließlich den vierten Löffel zücken ließ.

Lonsing wird von Eltern und Schwiegereltern tatkräftig unterstützt. Das Bier – so konnten wir uns überzeugen – wird besonders gepflegt gezapft. Mittags gibt es Menü mit Suppe und Hauptspeise – einmal Gansl, einmal Fleckerlspeis – um äußerst günstige 5,50 Euro. Die Weinkarte birgt eine gute Auswahl österreichischer Winzer. Auch die Veranstaltungen im Volkshaus Dornach werden von Lonsing kulinarisch betreut.

Dornacher Stub’n
Niedermayrweg 7, 4040 Linz
Tel.: 0732 / 24 42 92

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10 bis 24 Uhr, Sonntag 9.30 bis 14.30, Montag Ruhetag

Kommentare
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Artikel 13. Februar 2009 - 00:04 Uhr
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Gebratene Calamari finden sich ebenso auf der Karte wie Bodenständiges.  Bild: OÖN

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