Beuscherl ist sein Lieblingsgericht – ein Zeichen dafür, dass sich Christian Richter, gebürtiger Deutscher, in Österreich schon völlig assimiliert hat. „Vor 14 Jahren bin ich der Liebe wegen nach Gmunden gekommen – ein Beuteoberösterreicher also“, sagt der 42-jährige Buchhändler lachend.
Nicht nur geographische, auch berufliche Stationen hat Richter schon einige hinter sich: Einst Journalist bei der Neuen Westfälischen Zeitung, arbeitete er später in einer Werbeagentur. „Dann bin ich in Karenz gegangen, weil meine Frau Ärztin ist – und schließlich habe ich in Gmunden eine alt-eingesessene Buchhandlung übernommen.“ Einen weiteren Berufswechsel als Koch kann sich Richter aber nicht vorstellen: „Jobs in der Gastronomie sind leider hochgradig familienunfreundlich.“
Ob Sohn Julius, helfendes Heinzelmännchen beim Koch-Wettbewerb für seine Tätigkeit Taschengeld bekommt? „Das muss ich noch ausverhandeln“, sagt der 12-Jährige, der erste Verluste zu beklagen hat – er hat sich in den Finger geschnitten. Doch OÖN-Feinspitz Peter Hirsch ist gleich mit Pflastern zugegen: „Wir sind für den Notfall ausgestattet.“
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