Das Kochen hat Michael Wägener quasi in die Wiege gelegt bekommen. „Ich habe schon als Kind mit meiner Oma und meiner Mutter Kuchen gebacken“, sagt der 39-jährige Windischgarstner. Als gelernter Florist und kaufmännischer Angestellter in einem Geschirrgeschäft hat Wägener aber auch den Blick für die richtige Tisch-Dekoration: „Das Kochen ist, wie auch die Tischgestaltung, eine kreative Tätigkeit.“
Dass Wägener ein Händchen für die guten Dinge im Leben hat, hat sich auch in seinem Freundeskreis schnell herumgesprochen. Was vor ein paar Jahren als eine Abnehmgruppe in der Fastenzeit begonnen hatte, ist heute eine Genießer- und Schlemmerrunde geworden: „Wir waren damals zu sechst, hatten in unserer Abnehmrunde insgesamt 20 Kilogramm abgespeckt und diesen Erfolg mit einem kulinarischen Fastenbrechen gefeiert. Daraus ist eine Schlemmerrunde geworden, die sich heute noch einmal im Monat trifft.“
Was von den verlorenen Kilos übrig geblieben ist? „Darüber spreche ich jetzt lieber nicht...“
Jungpapa und Champion
Den feinen Gaumen hat Wägener mittlerweile auch schon weitergegeben: „Mein Sohn, der zweijährige Oliver, liebt Oliven – das ist ja bei so kleinen Kindern eigentlich sehr unüblich.“
Generell geht es bei dem 39-Jährigen derzeit drunter und drüber: „Der Anruf, dass ich beim Koch-Championat dabei bin, ist zwei Tage nach der Geburt meines jüngsten Sohnes gekommen. Wenn’s einmal läuft dann läuft’s...“, sagt er mit hochroten Backen. Nebenbei wird auch noch das Haus umgebaut, „wir brauchen ja mehr Platz für den Nachwuchs.“
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