Es muss nicht immer Fleisch sein – auch gegrillter Fisch schmeckt köstlich (Rezept siehe links). Bild: oon
Tropft nämlich Fleischsaft oder Fett in die Glut, entstehen beim Verbrennen krebserregende Stoffe. „Wenn man auf offener Feuerstelle grillt, dann sollte man grundsätzlich Alufolie oder Grillschalen unter das Fleisch legen“, sagt Putscher.
Wichtig sei auch, das Grillgut während des Bratens nicht mit Bier oder Öl zu bestreichen. „Manch selbsternannter Grillmeister leert Bier auf Fleisch und Wurst, um ein gutes Aroma und eine besonders knusprige Kruste zu bekommen, und gerade in dieser Kruste stecken die krebserregenden Stoffe.“ Deshalb empfiehlt er, verbrannte Stücke wegzuschneiden.
Vergolden, nicht verbrennen!
„Verkohltes schmeckt ohnehin bitter, darum lautet die Devise beim Grillen: Vergolden, nicht verbrennen!“.
Wenn man alles richtig macht, ist Grillen eine der gesündesten Zubereitungsarten. „Denn durch die hohe Temperatur verschließen sich die Oberflächen der Lebensmittel sehr rasch. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben dadurch im Inneren des Grillgutes“, sagt Putscher. Und wenn man bei der Auswahl der Speisen einige Dinge beachtet, ist Grillen sogar gut für die schlanke Linie: „Die meisten Kalorien verstecken sich nicht im Grillgut, sondern in den Beilagen“, sagt Putscher. „Besonders zurückhalten sollte man sich bei Knoblauchbaguette, Barbecue-Saucen und fertigen Salatdressings.“ Gesünder seien selbst gemachte Saucen, zum Beispiel mit Joghurt und Kräutern. Außerdem müssen es nicht immer Koteletts und Würstel sein: „Es gibt auch viele andere köstliche Gerichte vom Grill, wie etwa Schafkäse oder Forelle in der Folie.“ Gegrilltes Gemüse sei darüber hinaus eine gute und leichte Alternative zu deftigen Steaks und Schweinebauch.
Wer kein Gemüse-Fan ist und eher auf süße Vitamine steht, kann sich mit einem gegrillten Obstspieß zum Nachtisch etwas Gutes tun. Dazu muss man einfach Äpfel, Birnen, Ananas oder Bananen in Stücke schneiden und auf Spieße stecken. Ganze Bananen werden ungeschält auf den Rost gelegt. Naschkatzen schneiden sie der Länge nach auf und stecken Schokostücke hinein, die in der Banane schmelzen.