Unter höchster Konzentration hebt Maximilian Luger sein Modell aus dem Auto. Bedacht und beinahe liebevoll: Der Welser aus dem Architekturbüro Luger und Maul plant sonst Bahnhöfe oder Gemeindezentren. „Wir suchen immer neue künstlerische Spielarten“, sagt Luger, der kürzlich ein Modell aus Knäckebrot gebaut hat. Und selbst einem gestandenen Architekten bereitet es kindliche Freude, in der Weihnachtszeit ein Lebkuchenhaus zu entwerfen. „Das Haus ist auf einfache Formen reduziert und kann vom Modell zur Stadt erweitert werden. Es ist ein Stecksystem, etwas, das in sich hält.“ Einen Tag lang hat Luger in der Küche gebacken, „ich habe kaum Zuckerguss zum Kleben verwendet“. Motto: „Zurück zum Ursprung.“
Willi Fehlinger, Möbelexperte und Künstler, hat eine kalifornische Lebkuchen-Strandvilla geplant: „Das Haus ,Kalifornia’ soll am Steilufer eines Salzkammergut-Sees stehen.“ Der kreative Kopf will provozieren: „Man soll über Architektur diskutieren.“ Name seines Modells: „Design meets magic“, also „Design trifft auf Magie“. Gebacken hat das zweistöckige Haus Konditor Leo Jindrak.
Die Linzer X-Architekten haben den X-Mas-Transformer entworfen. Die Architektinnen Bettina Brunner und Anna Moser haben Geschoßplatten für ein Hochhaus geplant, die durch einen stabilen Kern verbunden sind: „Die einzelnen Ebenen könnten mit Glasplatten verbunden werden.“ Sie haben ihr Firmenlogo X zu einem Weihnachtsstern transformiert.
Das Fertigteilhaus der Freistädter Architekten Pointner und Pointner wurde aus Lebkuchenköpfen eines Diskont-Supermarktes gebaut. „Lässt man einzelne Module weg, so entstehen Fenster“, sagt Herbert Pointner.
Zu guter Letzt hat die selbstständige Architektin Susanne Fahrleitner ein multifunktionales Lebkuchenhaus im Bauhaus-Stil geplant: „Es ist ein Adventkalender – 24 schlichte Häuserfronten stehen in einem Regal.“ Gebacken hat die Knusperhäuschen die Linzer Bäckerei Hofmann.
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Anleitung für den X-Mas Transformer
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Anleitung für das Lebkuchenhaus
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