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iPhone 4: Kult-Handy kommt am Freitag

WIEN. Dieser Juli ist für heimische Apple-Fans ein wahrer Festspielmonat: Nach dem iPad vor fast einer Woche wird am Freitag der Verkauf des neuen iPhones 4 starten. Der Vorverkauf wurde wegen des großen Andrangs bereits gestoppt, das weiße Modell ist erst ab Jahresende erhältlich.

Trotz grober Pannen – der Prototyp ging in einer Bar verloren; Empfangsprobleme bei „falschem“ Halten – ist die neue Version des iPhones die erfolgreichste Produkteinführung von Apple. Mehr als 1,7 Millionen dieser Touchscreen-Handys wurden in den USA in den ersten drei Tagen verkauft, weltweit mehr als drei Millionen.

Wieder einmal erfindet Apple-Chef Steve Jobs die Handy-Welt nicht neu, sondern fügt mit einem gewissen Hang zur Perfektion vorhandene Dinge zu einem Gerät zusammen, das noch immer Wünsche zu wecken imstande ist. Das in robustem Edelstahl und hartem Glas (Aluminiumsilikat) gehaltene Gehäuse ist nicht mehr so bauchig wie die Vorgängermodelle. Es ist das dünnste erhältliche Smartphone.

Die HD-Kamera (ohne Bildstabilisator) und der eingebaute Blitz sowie die Kamera zur Videotelefonie sind ein klares Bekenntnis zu mehr Multimedia, der neue Prozessor eines zu noch höherer Geschwindigkeit. Eine lange geforderte Funktion hat Apple endlich eingebaut: Multitasking. Was für Windows oder Android-Nutzer Alltag ist, nämlich das gleichzeitige Nutzen mehrerer Anwendungen, ist für Apple-Jünger neu. Sensationell ist das so genannte Retina-Display ausgefallen. Es ist der höchstauflösende je in einem Smartphone eingebaute Bildschirm, selbst kleinste Schriften sollen noch ohne Pixel-Punkte gestochen scharf lesbar sein.

Apple bietet eine spezielle App (Zusatzprogramm) an, über die Kunden eine kostenlose Schutzhülle für ihr Smartphone bestellen können. Diese soll die manchmal auftretenden Empfangsschwierigkeiten mildern, die durch die ins Gehäuse integrierten Antennen ausgelöst werden.

Einen Rückschlag musste der kalifornische Konzern bezüglich seiner rigiden Rechte-Philosophie im iTunes-Store hinnehmen. Besitzer des iPhones dürfen jetzt laut US-Kongress ihre Handys ohne schlechtes Gewissen knacken („Jailbreaking“), um fremde Software zu installieren. Dadurch verliert Apple die volle Kontrolle über die Apps, die einen guten Teil des iPhone-Erfolgs ausmachen. Die Nutzer durften bisher nur solche Apps auf ihr Handy laden, die der Konzern für seinen App-Store genehmigt hatte. Freilich gibt Apple keine Garantie auf geknackte Telefone.

1
Kult ? · von svr1900 (191) · 29.07.2010 16:25 Uhr

Wie kann etwas Kult sein, was noch nicht einmal auf dem Markt und zudem auch schlecht ist ?

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2
kult (v. lat.: cultus [deorum] = götterverehrung... · von oeggoe (7083) · 28.07.2010 22:57 Uhr

Wenn aber die Abgesandten Gottes den kleinen Kindern nachstellen, dann sind mir aber die neuen Formen des Kults bei Weitem lieber!!!

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3
thema verfehlt ... · von mausfanger (14777) · 28.07.2010 23:11 Uhr

vielleicht beim nächsten mal ?

(0)
Artikel 28. Juli 2010 - 00:04 Uhr
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/mvol2/hires/03/12/35/31/71h.001  Bild: iphone

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