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Rotes Kreuz will über Facebook die Jugend erreichen

Über zu wenig Nachwuchs kann das Rote Kreuz in Oberösterreich grundsätzlich nicht klagen. Mit 130 Jugendgruppen und 2200 Mitgliedern ist die Freiwilligenorganisation zumindest dem Anschein nach bestens aufgestellt. Für Präsident Leo Pallwein-Prettner sind diese Zahlen kein Ruhekissen: „Wir bemühen uns ständig, Jugendliche für unsere Sache zu begeistern.“ Das gestrige Symposium unter dem Motto „Generation Facebook“ in Kooperation mit den OÖN bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Im Energy Tower der Energie AG berichteten Vertreter von Freiwilligenorganisationen über ihre Erfahrungen mit Jugendlichen.

Stephanie Hofer referierte über die Jugendarbeit des Schweizer Roten Kreuzes: „Viele Junge sind offen für humanitäre Anliegen. Ihr Engagement soll auch Spaß machen. Sie wollen sich vertreten fühlen und in ihren Organisationen mitbestimmen.“

Nicht nur in der Schweiz kann sich die „Generation Facebook“ für die Freiwilligenarbeit begeistern. Deutlich schwerer fällt es, sie bei Laune zu halten. Diese Erfahrung machten auch Katrin Rechberger und Julia Payreder. Beide engagieren sich in der Jugendarbeit des Roten Kreuzes in Kirchschlag. Ihre Ortsgruppe zählt 40 Mädchen und Burschen: „Wir beginnen mit Kennenlern-Spielen und üben auch gleich das Anlegen von Verbänden. Das kommt bei den Jungen sehr gut an“, sagt Rechberger, die als studierte Pädagogin für ihr Engagement beste Voraussetzungen mitbringt. Doch gerade beim Roten Kreuz wird die Geduld der Jugendlichen auf eine harte Probe gestellt. Die jüngsten Mitglieder sind gerade mal acht Jahre jung. Erst mit 17 sind sie alt genug für die Sanitäterausbildung. Bis dahin gehen viele Junge verloren. Die nach dem Feuerwehrwesen zweitgrößte Helferorganisation bemüht sich deshalb um alternative Konzepte.

Das Facebook und andere Social Communities sind für Werner Kerschbaum vom Roten Kreuz Österreich der Schlüssel zu einer erfolgreichen Jugendarbeit. Bundesweit sind bereits 7000 Facebook-User mit dem Roten Kreuz vernetzt. (fam)

1
Katrin · von nettesmaedl (1) · 07.09.2010 14:43 Uhr

Katrin schaut auf diesem Foto ja wirklich besonders gut aus.
arrw grinsen

(0)
Artikel 06. Februar 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern Rotes Kreuz will über Facebook die Jugend erreichen

Julia Peyreder, Stephanie Hofer und Katrin Rechberger (v. li.)  Bild: Weindl

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