Der umweltbewusste Verkehrsclub Österreich (VCÖ) bricht eine Lanze für die Elektro-Mobilität. „Die Hälfte der in ländlichen Regionen zurückgelegten Strecken ist kürzer als fünf Kilometer, acht von zehn Fahrten sind kürzer als 20 Kilometer und damit für Elektro-Fahrzeuge leicht zu bewältigen“, schreibt der VCÖ in einer Aussendung und wirbt für elektrisch betriebene Fahrzeuge. 60.000 E-Bikes, 1800 Elektro-Mopeds und 631 rein batteriebetriebene Autos seien in den vergangenen zwei Jahren gekauft worden, so der Verkehrsclub.
Aus Sicht des Klimaschutzes haben die VCÖ-Experten natürlich recht. Wenn die Batterien der Fahrzeuge nicht gerade mit Strom aus Kohlekraftwerken aufgeladen werden, verursachen sie deutlich weniger CO2 als Verbrennungsmotoren.
Trotzdem halte ich den Umstieg auf Elektromotoren bei Autos nicht für die Lösung unseres Verkehrsproblems. Denn die Problematik geht weit über die Klimadebatte hinaus. Mittlerweile kommt auf zwei Österreicher bereits ein Auto. Wenn nur China und Indien einen ähnlichen Mobilitätsgrad erreichen wollen – und sie arbeiten fleißig daran – reichen die weltweiten Lithiumvorkommen für die Batterien hinten und vorne nicht aus. Ich fürchte, die Ressourcen dieser Welt sind überhaupt zu begrenzt, um es jedem Erwachsenen zu ermöglichen, (so wie hierzulande) alleine in einem tonnenschweren Auto durch die Gegend zu kurven. Wir können uns mit dem Umstieg auf Elektrizität also nur klimatechnisch freikaufen. Wir müssen die Organisation unseres Verkehrs grundsätzlicher überdenken.
Verlockend sind Elektroautos aber irgendwie trotzdem. Ich durfte vor einigen Monaten den Citroen C-Zero probefahren. Hat großen Spaß gemacht. Vielleicht liegt genau darin das Problem.
warum erwähnt niemand die anschaffungs- und betriebskosten? wer ist der VCÖ überhaupt. wer unterstützt ihn.
als techniker kann ich nur sagen, es gibt bessere technologien.
zurzeit:erdgas
zukunft: wasserstoff, hie braucht man ohnehin mächtig sonnenenergie (strom).
mfg
ing kriegner
letzten Jahren der Stirling Motor gemacht hat? Leider sind Visionäre in Österreich selten.
Ich möchte ihnen aber eine Denkanregung geben, sie erzeugen durch Sonnenkraft Wärme diese Wärme transformieren sie für den sofortgebrauch direkt im Stirling Motor und für die Zeit in der die Sonnenwärme nicht ausreicht speichern sie diese zB in Natriumacetat-Trihydrat.
Ich selbst fahre garkein Auto, ich bin voll dafür die Umwelt zu schonen aber bitte zeigen sie etwas mehr Optimismus und Visionärskraft die Technologien sind zum greifen nah.
ohne strom nicht einmal aus der garage?
wenn der strom in europa eh schon das nächste große problem wird ...
zuwenig strom zu den richtigen zeiten, verbrauch steigend, die produktion hingegen kaum bzw. zurückgehend, das europäische überlandnetz ist auch nicht gerade mit überkapazitäten gesegnet ..
dann sind e-batterienschlepper genau DIE lösung???
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