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Oberösterreich  > Wir retten das Klima

Den Klimamönch gibt es doch und jetzt sogar mit eigenem Buch

Edmund Brandner änderte sein Leben. Er verkaufte sein Auto, verzichtete auf Leberkässemmerl und Flugreisen und stellte sogar die Ernährung seiner Katze um. Nun hat er seine Erlebnisse als CO2-Apostel im „Tagebuch eines Klimamönchs“ zusammengefasst. Am Dienstagabend wurde Brandners Werk in der Buchhandlung Thalia in Linz vorgestellt.

Der Klimamönch polarisierte die Leser der OÖNachrichten. Von begeisterter Zustimmung, bis hin zur beinahe aggressiven Ablehnung reichten die Reaktionen. „Viele hielten den Klimamönch für eine Erfindung, für eine Kunstfigur, die es so nicht gibt und geben kann“, sagte der stellvertretende OÖN-Chefredakteur Dietmar Mascher in seiner Laudatio auf Brandner. „In einem Brief hieß es sogar, dass die Bilder von mir aus Horrorfilmen stammen“, fügte der Autor hinzu. Er nahm die Anfeindungen mit Humor.

Sein Ziel, seinen jährlichen CO2-Ausstoß auf 2,5 Tonnen zu reduzieren, verfehlte der Klimamönch zwar, trotzdem liefert er in seinem Buch wertvolle Tipps und Tricks, wie jeder von uns der Erderwärmung ein wenig entgegenwirken kann.

Das Tagebuch ist mehr als eine Zusammenfassung der Artikel und Blogs, die Brandner im vergangenen Jahr in Zeitung und Internet veröffentlichte. Im Buch fand er den Platz, auch die komplizierten Zusammenhänge hinter dem Klimawandel zu erläutern. VP-Landtagsabgeordnete Martina Pühringer zeigte sich von der Klimamönch-Serie inspiriert: „Nachdem ich die Serie von Edmund gelesen hatte, hab’ ich mir gedacht, dass ich auch ein bisschen anfangen sollte und bin mehr mit dem Fahrrad gefahren.“

Brandner blickt gerne auf sein Fastenjahr zurück: „Früher hab’ ich mich immer hinter dem Computer versteckt, durch die öffentliche Aufmerksamkeit für den Klimamönch habe ich gelernt, mich zu präsentieren.“ Sündigt auch ein Klimamönch ab und zu? „Naja, es kommt immer wieder vor, dass ich an einer Fleischerei nicht vorbeigehen kann und mir doch ein Leberkässemmerl kaufe“, gesteht Brandner und fügt rasch hinzu: „Ich sündige aber nicht oft.“

 

„Tagebuch eines Klimamönchs“

Mit seiner Serie „Brandner rettet das Klima“ begeisterte der Klimamönch die Leser der OÖN. Nun gibt es den einjährigen Selbstversuch auch in Buchform zum Nachlesen und Nachmachen.

Edmund Brandner: „Tagebuch eines Klimamönchs“, Trauner Verlag, 20,99 Euro.

1
Auch auf das Duschen verzichtet · von fanatiker (692) · 07.08.2011 20:44 Uhr

Brandner häufig.

Ja, er ist in Buchhandlung Thalia ganz knapp neben mir gestanden, da habs ich gewusst.

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2
Ich bin immer wieder positiv überrascht! · von JoseKony (150) · 26.06.2011 22:25 Uhr

Ehrlich, und zwar über die Kommentare derjenigen, die hier ganz klar nicht auf den Kopf gefallen sind!

Es tut gut wenn sich sichtlich Gleichgesinnte für die Wahrheit einsetzen. grinsen

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ist das "k" endgültig auf den hund gekommen? · von mausfanger (18447) · 24.06.2011 19:58 Uhr

⊙_☉ kaffeekapselkonzern & uninteressanter
⊙_☉ katastrophenwetter & bäuerliches
⊙_☉ kleingeistiges & volk
⊙_☉ klum & heidi
⊙_☉ klimamönch & heiliger

(0)
Artikel 24. Juni 2011 - 00:04 Uhr
Philipp Hirsch
Bild vergrößern Den Klimamönch gibt es doch und jetzt sogar mit eigenem Buch

Mit sichtbarer Freude signierte Brandner sein Buch im Linzer Thalia.  Bild: hip

Video anschauen

Druckfrisch: Tagebuch eines Klimamönchs

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