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Desaster um den Magistratsdirektor beschädigt Politik und ganz Wels

WELS. Es gibt noch immer keinen Magistratsdirektor. Schon wird über die nächste Postenbesetzung gestritten: Ein Neffe von SP-Bürgermeister Peter Koits wird Dienststellenleiter in der Stadtbaudirektion. Die OÖNachrichten blicken hinter die politischen Kulissen.

Im Hause Magistrat tut sich bei der Besetzung des Dienststellenleiters für „Stadt- und Verkehrsplanung“ erneut eine politische Front auf. Der Posten wurde – wie die meisten dieser Kategorie – nur intern ausgeschrieben. Der einzige Bewerber bekommt – zunächst befristet auf ein Jahr – den Job: Der Kandidat ist allerdings Neffe des Bürgermeisters. VP-Stadtrat Peter Lehner kritisiert die bloße interne Ausschreibung. Auch FP-Fraktionsführer Andreas Rabl hält sie für „keinen klugen Schritt“.

Bürgermeister Koits reagiert sehr heftig und schimpft: „Sind Kinder und Neffen von Politikern Personen zweiter Klasse, die sich nirgends mehr bewerben dürfen?“ Es gäbe keine Sippenhaftung, sagt er und kündigt an: „Das wird Ärger mit Peter Lehner geben.“

Die SPÖ schießt wieder einmal auf die VP scharf, obwohl Koits jüngst im Interview mit den OÖNachrichten die FPÖ als schärfsten Konkurrenten bezeichnet hatte. Die Volkspartei hat sich allerdings in den vergangenen Monaten verändert: Das hängt mit Josef Reschs Aufstieg zum Wirtschaftsbund-Obmann zusammen.

Der Bäcker wollte etwa vor 15 Jahren mit Mitstreitern Visionen für Wels entwickeln – scheiterte aber an verkrusteten Strukturen in Stadt und Politik. Nun ist er in einer deutlich besseren Position. Resch hat die Rückendeckung von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl und ist in der VP Wels wohlgelitten. Stadtrat Peter Lehner – ebenfalls ein Wirtschaftsbündler – hat einen Mitstreiter, der ihm seinen gut dotieren Posten nie streitig machen wird. Ein politisches Amt hat Resch nicht mehr not. Auch die beratungsresistente Parteiobfrau Anna Eisenrauch hört auf ihn.

Damit wirkt die Partei geeint und steuert einen schärferen Kurs gegenüber der SPÖ. Das wird auch beim Streit um den Magistratsdirektor deutlich.

VP zeigt Ecken und Kanten

Im Dezember gab es noch unterschiedliche Positionen: Im Gemeinderat stimmte die VP für das Budget 2012, das der VP-Wirtschaftsbund heftig kritisierte: „Wels hat hohe Steuereinnahmen, das Geld wird aber nicht effizient genug verwendet.“

Resch trat damit Vizebürgermeister, Finanzreferent Hermann Wimmer – seit Jugendtagen ein Du-Freund von ihm – vehement auf die Zehen. Das schmerzt Wimmer: Als er im Dezember vor der Presse „sein“ Budget 2012 lobte, ritt er eine Attacke nach der anderen gegen Resch. Diese Reaktion ist untypisch für den machtbewussten Politiker und lässt tiefe Einblicke zu: Resch macht Wimmer nervös.

Die beiden Personen ziehen auch im Falle Magistratsdirektor im Hintergrund die Fäden. Ein „Sanierer von außen“ soll her, ist Reschs Haltung. Mit der Position verleiht er der VP mehr Ecken und Kanten.

Wimmer sieht aus der zweiten Reihe zu, wie der fast 71-jährige Bürgermeister herumrudert, und doch keine Mehrheit für seinen magistratsinternen Favoriten bekommt. Wimmer spekuliert: Wirft Koits als Bürgermeister das Handtuch, ist für ihn der Weg zur Kandidatur ums höchste Amt in der Stadt frei. Erhält er von den Wählern die Mehrheit, geht auch der Traum seiner Frau Petra in Erfüllung: Dann ist sie die „first lady“ von Wels.

Zurück zum Magistratsdirektor: Der Posten dürfte trotz aller rechtlichen Unklarheiten neu ausgeschrieben werden: Bleibt die Frage: Wer bewirbt sich angesichts der verfahrenen Situation jetzt noch um diesen Job? „Es steht sicher nicht drinnen, dass sich nur Externe bewerben dürfen“, stellt Koits klar. Er hofft, dass die Postenbesetzung Anfang Mai entschieden ist.

Alle haben sich einbetoniert

Derzeit haben sich SPÖ, FPÖ und ÖVP in ihren Positionen so einbetoniert, dass nichts mehr möglich ist. Und bei jedem, der sich nun bewegt, würde das Image des Umfallers haften bleiben. Wie das die Bürger bewerten, wird die nächste Wahl zeigen. Zwei Verlierer stehen schon jetzt fest: Es ist die Politik im Allgemeinen und das Image der Stadt im Speziellen.

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Ich möchte mit meiner Meinung niemanden mehr · von GunterKoeberl-Marthyn (4452) · 11.02.2012 12:20 Uhr

verletzen oder verärgern und verabschiede mich aus dem Forum! Ich entschuldige mich, weil ich der Mehrheit hier auf e-Paper auf die "Nerven" ging! Ich befolge den Ratschlag von Lady Chatterfield und konzentriere mich wieder auf Bühne, Lieder und Texte! Ich verlasse diese Plattform in "Freundschaft" und bitte die überwiegend "Andersdenkenden" e-Poster um Verständnis und Entschuldigung!

Schönes Wochenende!
In Freundschaft GMK

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Hallo Herr Köberl ... · von WelserBuerger (211) · 13.02.2012 12:56 Uhr

... ich führe kein Fehde gegen Personen, sondern nur gegen schlechte Leistungen. Mir ist die Parteizugehörigkeit vollkommen gleichgültig, solange ein Politiker Gutes für die Stadt und ihre Bürger tut, dass ist in Wels leider nur selten der Fall. Ich wünsche mir, dass diese Politiker öfters mal hier ins Forum reinschauen und Ihnen dann hoffentlich mal ein Licht aufgeht. Die Kritik hier, insbesondere an unserem Bürgermeister, kommt ja nicht von irgendwo uns ist berechtigt.
Was ihren "Rücktritt" aus dem Forum betrifft:
Ich hoffe Sie überlegen sich das nochmal. Ich würd Sie jedenfalls hier vermissen und ich bin mir sicher mit etwas mehr Sachlichkeit ihrerseits beim Verfassen von Beiträgen werden auch die persönlichen An-/Untergriffe weniger. Da ich in diesem Forum nicht nur gerne schreibe, sondern auch lese, ist die Flut an oft inhaltsleeren Beiträgen leider manchmal doch sehr lästig.
Wie auch immer Ihre Entscheidung ausfällt, ich wünsche Ihnen alles Gute!

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Lieber Welser Bürger! Wenn Sie den "Werdegang" · von GunterKoeberl-Marthyn (4452) · 13.02.2012 13:53 Uhr

meiner Entscheidung hier im Forum genau und gerecht verfolgen bleib ich mit"in Ancona bleiben"-"Ihre Art hier zu penetrieren"-"Klickt einfach auf den "gefällt mir" Button zu diesem Posting damit ich weiss dass ich nicht alleine bin!"(11 Ja)´,"..gibt´s hier keinen Filter mit welchem man den Rollschuhnarren wegmachen kann? Die Postings wären dann übersichtlicher."-"Wo ist unser.roter singender Schwachsinnsposter?" - "stars? wie sie immer gern einer gewesen wären und doch hat's nur für den rollschuhwirt und das wels-berühmte waks gereicht?" - "Sooo.viel Schleim."-"sie sind ein widerlicher nabelbeschauer!"- Für den Fasching besser. .wäre "aus der Haut fahren" - "Aber wenn Sie lieber kotzen und das dann auch noch lustig finden, dann entlarvt Sie dass wieder einmal.
Und noch etwas, von von mir gerufen sind Sie so weit entfernt, wie die Welser Innenstadt von ansprechend!"- ohne Sinn und Spass, daher bitte ich um Verständnis und danke für Ihre klaren und sehr freundlichen Worte!

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Artikel 09. Februar 2012 - 00:04 Uhr
Friedrich M. Müller
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Politische Strippenzieher im Hintergrund: Josef Resch (l., VP) und Hermann Wimmer (SP). Wen machen sie zum künftigen Magistratsdirektor?  Bild: OÖNGrafik, Weihbold, colourbox

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