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Das Scheitern des Messehotels und ein Masterplan

Das vorläufige Scheitern des Welser Messehotels an der Traun bewegt nach wie vor die Gemüter. Investor Horst Felbermayr befindet sich in einer Nachdenkphase. Die Enttäuschung darüber in der Zielgeraden doch noch gescheitert zu sein, ist spürbar. Immerhin hat ihn die Politik über Jahre zu dem Hotelprojekt ermutigt.

Die Verhinderer haben sich durchgesetzt, heißt es dazu aus Politikerkreisen, und „die Handelnden hat der Mut verlassen“. Die breite Mehrheit für das Projekt sei dann zerbröckelt. Die neue Alternative – ein Kongresshotel, das mit der Stadthalle zusammenwachsen könnte – klingt noch ein wenig vage. Und wenn man bedenkt wie lange alleine die Projektphase für ein derartiges Großprojekt dauert, ist die Umsetzung in absehbarer Zeit wenig realistisch. Oder wie es einer der Involvierten auf den Punkt bringt: „In zwei Jahren steht das nicht.“ Ein entscheidender Grund für das plötzliche Scheitern war die eindeutig negative Stellungnahme des Bundesdenkmalamtes, die dem Messehotel am Traunufer unaufgefordert und rechtlich nicht bindend eine Absage erteilt hatte.

„Wir brauchen schnell eine neue Entscheidung und dann muss sie durchgezogen werden“, sagt Planungsstadtrat Peter Lehner (VP). Die thermische Sanierung der Stadthalle sei ohnehin dringend notwendig. Bevor allerdings Detailfragen geklärt werden, brauche es endlich einen „Masterplan für das gesamte Messegelände“, der in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden müsse. Darüber gebe es eine Übereinstimmung mit der SP, konkrete Termine seien aber noch nicht fixiert. „Entscheidend ist zuerst, wie es mit der Welser Herbstmesse weitergeht“, sagt Lehner.

Langfristig werde es aber eine Öffnung des Messegeländes in Richtung Westen geben müssen – die Traun soll damit endlich von ihrem „Hinterhofdasein“ erlöst werden. Und so ein neuer Freizeitbereich für Wels am Traunufer entstehen. Lehner glaubt daran, dass ein Kongresshotel unter Investor Horst Felbermayr nach wie vor gute Chancen auf Verwirklichung hat, „zumindest hoffe ich es“. Im Vergleich zu einem Messehotel, sei ein Kongresshotel jedenfalls breiter aufgestellt und habe nicht nur einen Schwerpunkt. (ct)

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Investition von Felbermayr · von hein_tirol (228) · 09.09.2010 05:54 Uhr

Die Frage ist: Muss Herr F. dringend investieren? Muss er das in Wels an anderer Stelle? Wenn nicht, würde ich abwarten und ausloten anderweitig nach meinen Vorstellungen zu bauen, jedenfalls dann nicht in Wels. Die brauchen ja mein Geld und Investition ja nicht.

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horst felbermayr · von sonne-licht (1171) · 09.09.2010 09:17 Uhr

wie ich erfahren habe, ist horst felbermayr
"noch" als gebürtiger welser wels sehr verbunden und hat den glauben auf eine neue zukunft in wels im 21. jahrhundert nicht aufgegeben!

diese hoffnung lebt auch noch in mir, obowhl die zweifel daran immer mehr wachsen!

wels hat potential, jedoch gehört zuerst
vieles verändert was seit fünfzehn jahren vernachlässigt wurde! solange es in wels in der innnenstadt nur so von drogenabhängigen und kriminellen wimmelt, solange die postenschacherei am magistrat und haxelbeisserei nicht aufhört, solange nicht für ein gemeinsames wels sondern jede geschäftsstrasse für sich nur das beste rausholen will, sehe ich für ein ankommen im 21. jahrhundert von wels keine alternativen!

in barcelona gibt es ein strassenviertel welches sich geschäftsviertel nennen lassen kann, in einheitlichen farben repräsentieren die geschäfte kultur und brauchtum, bei uns jeder für sich!

sogar jesolo hat schönere einkaufsstrassen!
bei uns ist ein mix der nachdenklich macht

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Vielleicht · von LadyChatterfield (2015) · 09.09.2010 11:04 Uhr

sollte der Herr Felbermayr und sein
befürwortendes Komitee
über die Idee von Herr Köberl nachdenken,
das Hotel in die Länge zu ziehen
über die Traun.
Man könnte ihm den Namen geben:
"Sonnenaufgangs-RomantikHotel"
auf der hinteren Seite
und auf der vorderen Seite
"Sonnenuntergangs-RomantikHotel"

Und innen, so wie Herr Köberl schrieb,
könnte man auf das Wasser hinunterblicken
durch einen Glasboden -
ich fantasiere noch dazu, die schönsten
Kieselsteine in allen Farben, einige mit
Gold bemalt sieht man dann und man
könnte ein Glasaquarium in den Boden
verankern und bunte Fische schwimmen
sehen oder eine Nixe könnte dort
von Zeit zu Zeit ohne Bekleidung schwimmen
mit einem schönen Körper, das müsste halt
dann ein unter den Glasboden gehängtes
Schwimmbecken aus Plexiglas sein.
Fantasie ist grenzenlos ...

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Artikel 09. September 2010 - 00:04 Uhr
Bild vergrößern hintergrund

Bekommt die Stadthalle ein Kongresshotel?  Bild: thaler

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