Das seit 2008 laufende Forschungsprojekt verläuft sehr erfolgreich und wird vom Land- und Forstwirtschaftsressort des Landes zur Hälfte mitfinanziert. Deshalb überzeugte sich vor kurzem Landesrat Josef Stockinger persönlich in den Bio- und Umwelttechnik-Laboratorien von der Wirksamkeit des neuen Gerätes, das an der Fakultät für Technik und Umwelttechnik in der Welser Fachhochschule eingesetzt wird.
Stroh wird aufgebrochenMittlerweile spinnen bereits zehn Forschungsmitarbeiter das „flüssige Gold“ aus Stroh. Landwirtschaftliche Reststoffe wie Stroh und Holz sollen in Zukunft als Grundstoff dafür dienen, dass der Biosprit-Anteil gemäß den Richtlinien der EU bis 2020 auf zehn Prozent steigt. Bisher wurde Bioethanol (Alkohol) meist aus Getreide, Mais oder Zuckerrüben hergestellt. Die FH Wels hat Stroh als neue Quelle entdeckt. Mit der sogenannten „Steam“-Explosion wird Stroh unter hohem Druck aufgebrochen und so die daran enthaltene Zellulose für die nachfolgende Verzuckerung zugänglich gemacht – mit Hilfe von Enzymen.
Die so entstehenden Zuckermoleküle werden schließlich mit Hilfe von Hefe zu Bioethanol vergoren. „Eine Steam-Explosion-Anlage gibt es nur zwei Mal in Österreich. Es ist eine umweltfreundliche und sehr effektive Methode, um Stroh aufzubrechen und Zucker zu erzeugen“, sagt Forschungsleiter Alexander Jäger.
UmweltschonendDenn als Alternativen stünden sonst fast ausschließlich umweltschädliche Methoden, wie etwa die Säurebehandlung, zur Verfügung. Durch die von der FH eingesetzte Technik erhoffen sich die Forscher weitere Fortschritte auf dem Gebiet der Biotreibstoffe.
ist ausgetrickst !!
es wird zwar aus stroh nicht gold, aber der effekt, dass das ergebnis satte einnahmen bringen kann ist im endeffekt gleich !!
im nachhinein besehen, aufgrund dieses forschungsergebnisses, ist dieses märchen direkt visionär !!
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