„Seit zehn Jahren schicken wir Straffällige in den Tierpark, der inzwischen eine unserer wichtigsten Partnerbetriebe geworden ist“, sagt Elke Schernhammer. Die Leiterin der Einrichtung „Neustart“ vermittelt jugendliche Straftäter für gemeinnützige Arbeiten an verschiedene Institutionen.
Zum Klientel gehören aber auch Erwachsene, die ihre Strafe nicht bezahlen können oder wollen. Die Nachfrage nach solchen Plätzen ist groß, sagt die diplomierte Sozialpädagogin: „Wir schicken in den Tiergarten und bald auch in das Tierheim Leute, die wegen Sachbeschädigung oder Diebstahl belangt wurden.“ Jugendliche leisten bis zu 60 Stunden, bei Erwachsenen sind es bis zu 360 Stunden. Eine Frau habe bis vor kurzem für die Dauer eines Jahres so jeden Samstag im Tierpark verbracht, sagt Schernhammer. Tierheim und Tierpark bieten als einzige Einrichtungen die Möglichkeit, am Wochenende Sozialstunden abzuarbeiten.
Andreas Rabl, selbst Anwalt und als Stadtrat für das Tierheim zuständig, begrüßt die aktuelle Erweiterung des „Neustart“-Programms: „Diese unentgeltliche Arbeitsleistung für Tiergarten und Tierheim bietet extreme Potenziale zum Wohl der Tiere.“
Dazu passt auch ein weiterer Schritt, den Rabl gemeinsam mit SP-Vizebürgermeister Hermann Wimmer nun setzte: Sie gründeten den „Verein der Freunde des Welser Tierheims“ und wollen mit Hilfe dieser Organisation Strukturen für die vielen freiwilligen Mitarbeiter schaffen. Es gilt auch deren Engagement zu koordinieren.
Ziel des Vereins ist es, Spenden zu sammeln, Verbesserungen der Infrastruktur und Veranstaltungen wie Tierhalterkurse durchzuführen. „Durch den Verein haben wir die Möglichkeit, die freiwilligen Helfer bei ihren Einsätzen zu versichern“, sagt Rabl.
bei "neustart" restart werden auch unbescholtene arbeitslose kriminelisiert,
wenn "sie" den gepflogenheiten des AMS nicht entsprechen!
widergutmachung durch sozialstunden so ein unsinn zur aufrechterhaltung von unnötigen institutionen, frage mich was das "opfer" davon hat?
spenden zu sammeln für die widergutmachung an den opfern wäre sinnvoll, nicht um es sich bei seinem unsinnig geschaffenen arbeitsplatz durch steuergelder breit bzw. wichtig zu machen ach wie sozial dieser verein doch ist!
freiwilligen helfern zu versichern
der kalauer des tages rabl danke für die einsicht in ihren glauben an hilfestellung- und leistung!
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