Volle Aschenbecher und Qualm in allen Ecken. Vom offiziellen Rauchverbot war während der Welser Messe und dem Volksfest in der Weinhalle wenig zu spüren.
Dabei hätte wie in jedem öffentlichen Veranstaltungsgebäude laut Gesetz striktes Rauchverbot geherrscht – ausgenommen spezielle, abgetrennte Raucherbereiche, so Bernd Spitzer, Leiter der Gewerberechts-Abteilung am Welser Magistrat. Anders verhalte sich das bei den Bierzelten auf dem Messegelände, wie etwa der Ochsenbraterei. Spitzer: „Weil dies keine ortsfesten Veranstaltungsräume sind, sieht das Gesetz hier kein Rauchverbot vor.“
Keine Anzeigen
Die Behörde sei allerdings auch im Falle der Weinhalle nicht verpflichtet die Einhaltung zu kontrollieren, sondern werde nur bei Anzeigen aktiv. „Es hat aber keine Anzeige gegeben. Nur einige Anfragen, ob denn in der Weinhalle rauchen erlaubt sei“, sagt Spitzer. Generell habe es in Wels seit Einführung des neuen Nichtraucherschutzes im Juli noch keine einzige Anzeige gegeben, „das hat uns überrascht“.
Von Seiten der Welser Messe müsse man sich aber für das nächste Mal etwas überlegen. Das fordert auch Gewerbe-Stadtrat Peter Lehner (VP): „Das war sicher nicht perfekt gelöst. Bei der nächsten Messe muss das Rauchverbot in der Weinhalle eingehalten werden.“
Da seien die Messe als Veranstalter sowie die Gastronomen gefordert. Und das Rauchverbot müsse auch entsprechend kommuniziert werden. „Die Messe als Unternehmen der Stadt darf kein Gesetz ignorieren“, betont Lehner. Während der laufenden Messe etwas zu ändern, hätte aber zur Katastrophe geführt, doch nächstes Mal müsse man es besser machen. Dass bei einem exekutierten Rauchverbot mit Frequenzeinbußen zu rechnen ist, glaubt er nicht.
Krebspatienten bitten um Hilfe!
Jeder Dritte erkrankt an Krebs, jeder Vierte stirbt daran vorzeitig, 40 % der Krebserkrankungen entstehen durch Tabakrauch - www.krebsforum.at
BM. Stöger sagt immer wieder: "Ich habe keine Mehrheit für generell rauchfreie Lokale, weder im Ministerrat, noch im Parlament. Der Lobbyismus (Anm.: Tabakwerke und WKO) ist zu stark. Ich fordere daher alle Bürger auf, Wirte ohne gesetzlichen Nichtraucherschutz zu melden!"
Ja, Herr Minister, offiziell oder anonym, täglich, möglichst oft, auf www.sis.info
Wir danken unseren mittlerweile 522 Sympathisanten österreichweit für Meldungen; sind Sie schon dabei?
Daher: Jetzt Volksbegehren unterschreiben, www.nichtraucheninlokalen.at und täglich, mehrfach, Wirte melden!
Dietmar Erlacher, Krebspatient, Tirol
30 J. Unternehmer, der sich an Gesetze hält!
kontakt@krebspatient.at
"Na und, zahle ich halt 100.- Euro alle 5 Monate", sagen die meisten Wirte! "Ich gehe mit kostenlosem Rechtsbeistand durch die WKO (vermutlich auch Tobaccoland) bis zum Höchstgericht", sagen die anderen "Gast"wirte.
Rauchverbot in WELSer Weinhalle: Das Gesetz zu ignorieren macht super Spaß! Beamte, die von Gesetzesübertretungen erfahren, haben von sich aus tätig zu werden! Aber doch NICHT IN ÖSTERREICH!
typisch für wels zu feige um verantwortung zu zeigen bzw. gesetze zu exekutieren!
noch nie was von vorbildwirkung gehört!
für mich persönlich sind raucher, welche verbote nicht einhalten uninteressant auch nur einen gedanken an diese zu verschwenden!
wer braucht schon menschen, ausser masochisten, welche keine rücksicht nehmen?
wirtschaftliche interesse steht eben weiterhin im vordergrund vor gesundheitlichem!
jedem dieser rücksichtslosen menschen würde ich einen aufenthalt in der lungenabteilung im welser krankenhaus empfehlen!
jedoch wahrscheinlich ist, dass ihnen genau so egal wie das leben von menschen
die sich an gesetze halten!
es ist interessant es gibt immer mehr rücksichtslose menschen, die sich in ihrer freiheit eingeschränkt fühlen, als rücksichtsvolle!
jedoch bei dem alkoholpegel in der weinhalle auch schon egal, da ist jede gehirnzelle sowieso in schlummerzustand
eingebettet in giften und dem eigenen narzissmus!
schlimm, dass so viele frauen es sind!
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