Eigentlich hätte seit vorgestern feststehen sollen, wer im Referat für Öffentlichkeitsarbeit für Wolfgang Ortner ins Welser Magistrat nachrückt. Der ehemalige Leiter der Magistratspressestelle und Ex-Chefredakteur der Welser Zeitung, Ortner, verabschiedete sich aus dem Magistrat, offiziell tritt er mit 31. Oktober in den Ruhestand.
40 Kandidaten hatten sich für die Stelle in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit unter der Leitung von Thomas Aichinger beworben. Anfang Juni fanden die Hearings und Vorstellungsgespräche statt. Doch nun kommt es offenbar zu einer weiteren Verzögerung. Der Tagesordnungspunkt, der die Nachbesetzung dieses Dienstpostens regeln sollte, wurde nach Unstimmigkeiten zwischen den Parteien kurzfristig wieder von der Personalausschusssitzung gestrichen. Wenige Tage zuvor hatte Umweltstadtrat Bernhard Wieser (FP) bereits am Rande einer Pressekonferenz vor Publikum kundgetan, wer seinen Informationen zufolge, den Job sicher bekommen würde: eine junge, ehemalige Mitarbeiterin der Rundschau.
Nun werden aber offenbar die Karten wieder neu gemischt. Es soll weitere Gutachten über die Kandidaten geben und die Entscheidung schließlich bei der Personalausschusssitzung Anfang Oktober fallen. Die Bewerber müssen sich gedulden. Dem Vernehmen nach zweifelt die VP mittlerweile schon an der Sinnhaftigkeit einer Nachbesetzung. „Das bestehende Personal könnte die Arbeit mitmachen“, sagt ein Insider. Aber im Dienstpostenplan des Magistrats sei die Nachbesetzung beschlossene Sache. In der betroffenen Abteilung hält man sich bedeckt.
Es gilt ja, Parteigänger zu versorgen. da ist jeder einzelne Posten wichtig, gerade in einer dem Alltag entzogenen Stabstelle wie der Öffentlichkeitsarbeit.
wie das magistrat leibt und lebt!
da könnte ein posten gestrichen werden und steuergeld erspart werden und was machen die zuständigen politiker aller fraktionen sie blokieren und "hadern"
da sieht der mündige welser bürger die gesinnung unserer volksvertretter/einstampfer/zementierer
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