„Schau mal, ich hab’ das endlich richtig zusammengebaut“, sagt der elfjährige Thorsten zu seiner Tante, die erst prüfend blickt und ihm dann zunickt. Der Schüler aus Bremen hat gerade eine von 240 Aufgaben gelöst, die im „Universum“ darauf warten, ausprobiert zu werden; in drei Ausstellungen auf insgesamt 4000 Quadratmetern.
Das Science Center in der norddeutschen Stadt Bremen ist, wenn man so will, der kleine, geistige Bruder des „Welios“, das derzeit am Eingang zum Welser Messegelände entsteht: selber Betreiber, ähnliches Konzept. Es gibt jedoch ein großes „Aber“, wie SP-Bürgermeister Peter Koits nicht müde wird zu betonen: „Es ist das erste reine Science Center in Österreich, ein naturwissenschaftliches Zentrum.“
Was heißt das? In Wels wird die Dauerausstellung 150 Exponate umfassen, sagt Projektkoordinatorin Ellen Fethke, Projektkoordinatorin des „Welios“. Allerdings zum Thema Energie, „womit wir uns von der Einrichtung in Bremen inhaltlich unterscheiden“. So wie im „Universum“, dass einem Wal nachempfunden ist, wird demnach auch in Wels Naturwissenschaft ab dem Frühjahr 2011 spielerisch erlebbar. Dann darf beherzt angefasst, gedreht, gezogen, hineingeblickt und gedrückt werden.
Neben der Dauerausstellung, die sich in Wels auf 2500 Quadratmeter und zwei Etagen ausbreiten wird, gibt es in Wels 500 Quadratmeter Fläche für Sonderausstellungen. Dort werden Gastausstellungen zu sehen sein, gibt Fethke einen ersten Ausblick auf das, was in Zukunft jährlich mindestens 300.000 Besucher nach Wels locken soll.
Ehrgeizige Ziele erreicht
Ein ehrgeiziges Ziel, das in Bremen bereits im Eröffnungsjahr übertroffen wurde: Damals kamen eine halbe Million Besucher, inzwischen hat sich die Zahl bei mehr als 300.000 eingependelt. Im Jahr 2007 wurde schließlich ein Zubau – die „Schaubox“ und ein Erlebnispark im Freien – errichtet, weil das „Universum“ regelmäßig an seinen Kapazitätsgrenzen gestoßen war.
Das Science Center in Bremen ist ein Ort der Begegnung: Jung und Alt versuchen sich gemeinsam. Das „Welios“ wird jedenfalls kein Experiment sein, versprechen die Betreiber.
Wenn sich in Bremen die Zahl der Besucher mit rd. 300.000 jährlich einpendelt, wird sie sich in Wels, abgesehen von den Bemühungserfolgen um Schulklassen in den ersten beiden Jahren, bei rd. 30.000 jährlich und nicht bei einer erwarteten (kalkulierten?) Zahl von 300.000 einpendeln.
freu mich schon, wenn endlich auf den strassen von wels wieder was los ist!
will nicht immer monatelang warten bis irgendein fest ansteht, was die menschen bewegt in wels etwas zu unternehmen!
mich würden die eintrittspreise interessieren, welche geplant sind!
und natürlich die haftungen wenns nicht funktioniert (schelm wie ich bin)!
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