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Zahl der Sonnenkollektoren hat sich in Wels verdreifacht

WELS. Die Stadt will ihren Ruf als Energiehauptstadt weiter ausbauen und treibt den Ausbau des Fernwärmenetzes und der Sonnenkollektoren und Passivhäuser voran. In acht Jahren hat sich die Kollektorenfläche der Stadt auf rund 30.000 Quadratmeter verdreifacht.

„Wir sind auf einem richtigen Weg“, sagt Bürgermeister Peter Koits (SP), der darauf verweist, dass in Wels bis Mitte August in nur einem Jahr 198 neue Anträge für Solaranlagen, Wärmepumpen und thermische Sanierungen gestellt wurden.

Das entspräche einem Fördervolumen von 312.000 Euro. Gleichzeitig wird der Ausbau des Fernwärmenetzes in Wels weiter vorangetrieben. Im abgelaufenen Jahr investierte das E-Werk mehr als 2,5 Millionen Euro, 4200 Meter Leitungen wurden verlegt und 18 Großgebäude an das Netz angeschlossen.

4,2 Millionen für Netz-Ausbau

Auch in den nächsten Jahren sollen bis 2012 weitere 4,2 Millionen Euro in den Ausbau investiert werden. Die öffentlichen Gebäude der Stadt werden zusätzlich nach dem Passivhausstandard errichtet – das betreffe etwa die jüngsten Projekte wie die Volksschule Mauth, das Seniorenheim Vogelweide-Laahen und den Kindergarten in der Robert-Koch-Straße, der im September in Betrieb gehen wird.

In nur acht Jahre habe sich darüberhinaus die gesamte Sonnenkollektoren-Fläche der Stadt Wels auf rund 30.000 Quadratmeter verdreifacht, so Koits. In diesem und im nächsten Jahr werden weitere 35 städtische Gebäude mit einer umweltfreundlichen Photovoltaik-Anlage ausgestattet. „Bis auf wenige Ausnahmen sind dann nahezu alle städtischen Gebäude in irgendeiner Form mit erneuerbarer Energie ausgestattet“, sagt Koits.

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Artikel 20. August 2010 - 00:04 Uhr
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Energie von der Sonne  Bild: Weihbold

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