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Grüne und Weiße Möwe kämpfen gegen die Flugplatz-Umwidmung

WELS. Nicht so reibungslos wie von Planungs-Stadtrat Peter Lehner (VP) erhofft, dürfte die Umwidmung des Flugplatzareals über die Bühne gehen. Grüne und Weiße Möwe kündigen massiven Widerstand an und sehen die Welser Bevölkerung auf ihrer Seite.

Die Umwidmungs-Verfahren eines Drittels des Flugplatzareals hat VP-Planungsstadtrat Peter Lehner vor wenigen Tagen eingeleitet. 40 der insgesamt 107 Hektar sollen zu Betriebsbaugebiet werden. Nur so könne der Wirtschaftsstandort Wels auch für die Zukunft abgesichert werden, argumentiert Lehner. Davon profitiere auch der Eigentümer des gesamten Grundstücks – die Bundesimmobilien-Gesellschaft.

„Werden wir nicht zulassen“

Während Lehner optimale Voraussetzungen für einen Betriebsstandort direkt an der Westbahn und in unmittelbarer Autobahnnähe sieht, fallen die Vertreter des Fliegerclubs „Weiße Möwe“ aus allen Wolken. „Wir werden alles dagegen unternehmen. Kein Quadratzentimeter soll umgewidmet werden“, sagt Sprecher Wolfgang Ruzicka, der in den nächsten Tagen alle Mitglieder mobilisieren will. Nach dem AC/DC-Konzert befürchten die Flieger nun den nächsten Angriff auf ihren Flugplatz. Unterstützung erhalten sie von den Welser Grünen, die bereits im März auf Landesebene einen Antrag eingebracht haben, das gesamte Flugplatz-areal unter Naturschutz zu stellen. Behandelt worden ist der Antrag allerdings bisher in keinem Ausschuss. Gemeinsam kündigen Grüne und Weiße Möwe nun massiven Widerstand gegen die Flugplatz-Umwidmung an. Und sie sehen die Welser Bevölkerung auf ihrer Seite. „Die Umwidmung wäre ein weiterer Schritt zur Zerstörung der Welser Heide.“ Auch die Brachvögel würden ihr letztes Rückzugsgebiet verlieren.

„Das werden wir nicht zulassen“, sagt Andrea Bauer von den Grünen. Geht es nach Planungsreferent Lehner sollen sich aber bereits bis 2012 die ersten Firmen auf diesem Teil des Flugplatzareals ansiedeln. Eine davon könnte, so Lehner, auch die Firma Felbermayr sein.

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Welser Heide · von Semo (9) · 24.08.2010 16:19 Uhr

Es schreiben immer die selben den gleichen Mist werdet ihr vielleicht bezahlt

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Fluglärm am Wochende in Wels · von Wels-Tower (92) · 23.08.2010 09:29 Uhr

Fluglärm am Wochende in Wels

Mal so eine Bilanz der Fliegerei am WE in Wels:

- Samstag und Sonntag ganztags Fluglärm.
- Flugrouten möglichst über Wohnhäuser, Vermeidung leerstehender Felder.
- Lärm bis 108 dbA (gemessen mit G. Klasse II)
- Dutzende Hubschrauber am Sonntag, 20-minütige Abwesenheit teils NICHT eingehalten
- Letzter Anflug 20:20 Uhr, BETRIEBSZEITEN NICHT EINGEHALTEN
- Tosender Lärm der Fallschirmspringermaschine, teils steigen nur 2-3 Äffchen aus

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Was ist WELS? · von unbekannt (2) · 30.09.2010 12:25 Uhr

Haben sich die Welser schon einmal gefragt wie die Stadt von Reisenden wahrgenommen wird?
Was zeichnet Wels aus? Eine Kleinstadt? Und sonst? ??
Der Flugplatz in seiner heutigen Form ermöglicht viele Events und Veranstaltungen und stellt auch eine einzigartige Sportstätte dar. Dafür ist Wels bekannt. Ein Sparflugplatz kanndiese Funktionen nicht bieten. Und warum soll man sich dann Wels merken? Aber die Ruhebedürftigen Kleinstädter werden das nichts geniessen.
Die Politik ist aufgerufen hier WEITBLICK zu zeigen, und der besteht nicht in Verhüttelung des Flugplatzes zugunsten der Kommunaleinnahmen!
DW

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Artikel 19. August 2010 - 00:04 Uhr
Von Clemens Thaler
Bild vergrößern Grüne und Weiße Möwe kämpfen gegen die Flugplatz-Umwidmung

Bagger auf dem Flugplatzgelände, wie bei den Bombengrabungen vor dem AC/DC-Konzert, sind Fliegern ein Dorn im Auge.  Bild: Kammerer

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