Mit Hilfe von 25 Einzelgesprächen und 43 Kurzbefragungen analysierte das Projektteam um die beiden Welser FH-Professoren Kurt Gaubinger und Fiona Schweitzer die Einflüsse beim Rasenmäher-Kauf. „Daraus leiteten wir Handlungsempfehlungen für die Gestaltung des Marketing-Mix der Firma Viking ab“, erklärt Projektleiterin Schweitzer.
Hochmotivierte Mäher
Eine davon ist, dass das Unternehmen künftig die Möglichkeiten des Internets besser nutzen soll. Denn die fortgeschrittenen Rasenmäher-Käufer suchen während des Kaufprozesses intensiv nach Informationen durch Beratung in Fachgeschäften, aber auch immer mehr im Internet – so das Ergebnis der Studie.
Die Welser Studenten teilten die Rasenmäher-Käufer in zwei unterschiedliche Typen ein: die hochmotivierten Käufer, die sich sehr intensiv informieren und für die am meisten zählt, dass der Rasenmäher langlebig und zuverlässig ist. Der günstige Preis spielt bei dieser Gruppe keine Rolle. Denn diese Kunden verbinden Rasenmähen mit Hobby und Bewegung. Für die in diesem Sinne weniger motivierten Käufer – dem zweiten Typ – ist hingegen der günstige Preis das wichtigste Kaufargument. Er sucht weniger intensiv nach Informationen und es sind, so die Ergebnisse, auch Spontankäufe möglich. Dieser Typ der Käufer verbindet Rasenmähen in erster Linie mit Arbeit.
Preis für Rasenmäher-Projekt
Weil die Arbeit der Welser Studenten – darunter Sebastian Walter und Daniel Ecker aus Wels – so gut war, bekamen sie dafür den „PerVenio 2010“-Preis für das beste interdisziplinäre Praxisprojekt verliehen.
Eine wirklich bahnbrechende einzigartige Studie-typisch praxisnah-typisch FH
Dies sind wirklich bahnbrechende und überraschende Ergebnisse. Mich würden noch Fallstudien über Heckenscheren oder Rasentrimmer, insbesondere in Hinblick auf psychosomatische Auswirkungen im Alltag interessieren.
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