Seit Monaten wird im E-Werk getuschelt: Der Betriebsrat – namentlich Johann Grassegger und SP-Ersatzgemeinderat Werner Forstinger – und Personalchef Zimányi haben sich überworfen. Mitarbeiter, die nicht genannt werden wollen, sagen: Der Personalchef sei mit der Arbeit einer Mitarbeiterin – die bestens mit dem Betriebsrat vernetzt ist – nicht zufrieden gewesen. Er soll gebeten haben, ihre Arbeitsleistung zu dokumentieren. Als eine derartige Aufzeichnung bei einem Kopiergerät liegen geblieben ist, sei der Krach perfekt gewesen.
„Ich habe nichts Verbotenes getan, es gab keine Bespitzelung. Das alles hat eine rechtliche Prüfung ergeben“, sagt Zimányi. „Mir ist aber die Arbeitsbasis mit dem Betriebsrat verloren gegangen. Der Betriebsrat ist sehr mächtig. Er hatte auch kein Interesse an der vom Vorstand vorgeschlagenen Mediation.“
Direktor Erich Rondonell bemühte sich anfangs, die Streitparteien an einen Tisch zu bringen – vergebens. „Irgendwann hat er Zimányi fallen gelassen“, erfuhren die OÖNachrichten. Das verwundert nicht: Grassegger und Forstinger sitzen im Aufsichtsrat der Wels-Holding, dem Dachunternehmen der städtischen Betriebe. Sie sind also Rondonells Chefs.
Der E-Werk-Direktor sagte gestern: „Wir trennen uns per 30. September einvernehmlich, es hat Konflikte mit dem Betriebsrat gegeben, die sehr ins Persönliche gehen, daher gebe ich keine Auskunft.“ Kommentar von Betriebsrat Grassegger;: „Einvernehmliche Lösung heißt, jemand will weg. Mehr sage ich dazu nicht – Ende der Durchsage.“
Der Personalchef sagt hingegen nicht ohne Stolz: „Ich habe kein Parteibuch, aber das ist offensichtlich ein Fehler.“
Der Konflikt eskalierte im Frühling. Zimányi nahm sich eine mehrwöchige Auszeit, im E-Werk wurde darüber geschwiegen. Das verunsicherte viele Mitarbeiter. „Einen Konflikt so zu lösen, ist nicht die Art unseres Hauses“, wundert sich ein Angestellter. Aktuell nimmt Finanzchef Herbert Kierner Personalagenden wahr.
Wir stehen hinter ihnen! Wehren sie sich! Lassen sie sich nicht vom aufrechten und menschlichen Weg abbringen!
Da ich kein Insider bin, warte ich bis der Strom teurer wird, weil der Personalchef wechselt!
Hoffentlich bricht der Betrieb nicht überhaupt zusammen.
damit ist der weg frei für neue
möglichkeiten den betrieb wirschaftlicher
für kulturelle veranstaltungen und sportlichen eigeninteressen zu fördern!
die auswirkungen im bereich energiebedarf wird jeder in der stadt spüren!
der anfang vom ende eines jahrelang gut geführten betriebes!
gerade jetzt wo e-mobilität immer mehr an attraktiviät gewinnt!
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