Fast 100 Wohnwagengespanne parken auf dem Messegelände bei der Stadthalle. Seit Mittwoch campieren dort zum Leidwesen der Welser, die im Umkreis des Messegeländes wohnen, 500 Roma – die meisten sind Franzosen aus Straßburg.
Denn in einem großen Festzelt feierte die Gesellschaft in der Nacht auf Freitag und heute Nacht Hochzeit: Es floß viel Alkohol, die laute Live-Musik sorgte für Bürgerproteste. Nach Polizei-Intervention wurde die Musik kurz vor Mitternacht abgestellt.
Dessen ungeachtet, hat sich SP-Bürgermeister und Messepräsident Peter Koits entschlossen: „Das Messegelände steht künftig nicht mehr zur Verfügung.“ Der Hintergrund: Im Gegensatz zu den vergangenen drei Jahren haben die Roma bei ihrem Besuch in Wels keinen Ansprechpartner genannt, der sich um Einhaltung der Auflagen bemüht. Die Folge: Die Gradieranlage des Kneippbundes wurde zur Toilette umfunktioniert, sodass die Stadtgärtnerei aus hygienischen Gründen den Volksgarten sperren musste.
Ein Roma-Vertreter sagte zu den OÖNachrichten, dass die Exkremente nur von Kindern stammen und von den Frauen weggeräumt werden würden. Die modernen Wohnwagen verfügen alle über Toiletten. Die Roma ärgern sich, weil trotz ihrer Kaution von 2800 Euro keine Müllcontainer aufgestellt worden sind.
Die Stadt widerspricht und will noch mehr Geld einheben: Für die Reinigung der Gradieranlage.
in aller ruhe durchgelesen und stelle fest,es sind etliche kerzen anzuzünden.
(überwiegend parteipolitisch motivierten) gegeifere:
zivilisierte verhaltensregeln darf man schon einfordern, oder ?
aber nicht auf diese hasserfüllte, rassistische weise, wie es hier passiert. wenn bei irgendeinem sauffest die österreicherInnen wüten und alles vollgekotzt, zugeschissen und zerstoert wird, stört das seltsamerweise kaum jemanden.
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