Tilo Klette (li.) findet beim WBC Wels schön langsam zurück zu alter Stärke. (gepa) Bild: GEPA pictures/ R
„Ich bin ein sehr hygienischer Mensch, ich dusche nach jedem Spiel“, sagte Wels-Coach Raoul Korner nach dem lockeren 89:54-Erfolg in Güssing. Dabei hätte sich Korner ebenso wie seine Spieler das Duschen fast sparen können – der Sieg im Burgenland wurde zu einem Spaziergang. Bereits nach dem ersten Viertel spielten die Welser eine 25:8-Führung heraus, womit die Begegnung früh entschieden war. „Aufgrund der letzten Ergebnisse waren wir vor Güssing gewarnt und sehr fokussiert. Die Mannschaft hat gezeigt, wer Chef am Platz ist“, sagte Korner.
Der WBC konnte sich sogar erlauben, Ricky Moore einige Minuten Verschnaufpause zu geben. Der Guard hatte zuletzt mit einer Darminfektion zu kämpfen. Für das letzte Spiel im Grunddurchgang am kommenden Samstag gegen Oberwart sollte Moore aber wieder von Beginn an zum Einsatz kommen. „Das ist ein ganz wichtiges Spiel für uns, weil wir den zweiten Platz in der Tabelle verteidigen wollen. So gut platziert ist der WBC in seiner Vereinsgeschichte noch nie in die Hauptrunde gegangen“, sagte Korner. Zum Vergleich: In der vergangenen Meister-Saison lag man zur selben Zeit noch auf Rang fünf. „Wir sind viel stabiler geworden und haben deutlich weniger verletzte Spieler.“
Tilo Klette wieder in Form
Überragender Akteur am Parkett in Güssing war Tilo Klette, der 23 Punkte zum Sieg beisteuerte. „Er ist in der Offensive wieder da, wo er hingehört. Bei ihm hat sich sehr viel im Kopf abgespielt“, erklärt Korner den Formanstieg des Deutschen.