Robert Burgholzer (l.) und Bierprofessor Alexander Jäger bei ihrer Lieblingsbeschäftigung. (FH Wels) Bild: fh wels
„Bierbrauen ist das älteste biotechnologische Gewerbe. Natürlich muss das im Lehrplan der Studenten enthalten sein“, sagt Biotechnologe Alexander Jäger, der in der Fachhochschule Wels ob seiner wissenschaftlichen Vorliebe für das Hopfengetränk von allen nur der Bierprofessor genannt wird, – und lächelt dabei.
Wels Pils: Hopfig und gut
Das FH-Studium „Bio- und Umwelttechnik“ erfreut sich nicht zuletzt wegen des Spezialfaches „Bierbrauen“ bei den Studenten ungebremster Beliebtheit. Und dass die Welser Biotechnologen nicht nur in der Theorie sattelfest sind, sondern auch richtig gutes Bier brauen können, stellten sie beim Bierfestival in Salzburg einmal mehr unter Beweis.
Das „Wels Pils“ von Braumeister Robert Burgholzer schaffte es bei dem internationalen Wettbewerb auf Platz drei und ließ das berühmtere Trumer Pils hinter sich. Nur zwei Biere aus dem klassischen Pilsland Deutschland erreichten bei der Blindverkostung bessere Noten.
Das „Wels Pils“ ist hell und besticht geschmacklich durch sein intensives Hopfenaroma. Die ebenfalls preisgekrönten FH-Biere „Sündenbock“ und „InsBieration“ werden seit Jahren von der Mühlviertler Brauerei Hofstetten produziert. Dieses Mal bestand die im Sommer eröffnete FH-Brauanlage ihre Feuertaufe. „Bei der Rezeptentwicklung haben wir auf feines Hopfenaroma und eine exzellente Hopfenbitter geachtet“, sagt Erfinder Burgholzer. Na dann, Prost!
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