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Welser Stadtsenat und Spitzenbeamte gingen in Klausur

Im Kuschel-Modus: Welser Politiker suchen im Almtal nach Gemeinsamkeiten. Bei Wanderungen und informellen Gesprächen sollen Hindernisse beseitigt und der Gemeinschaftssinn gestärkt werden.

Stadtsenatsmitglieder und leitende Magistratsbeamte vor dem Almtalerhof in Grünau

Stadtsenatsmitglieder und leitende Magistratsbeamte vor dem Almtalhof in Grünau Bild: Stadt Wels

Wels/Grünau. Alle zwei Jahre begibt sich der Welser Stadtsenat in Klausur. Am Donnerstag trafen die Stadtsenatsmitglieder mit den leitenden Magistratsbeamten im Romantikhotel Almtalhof zusammen, um in ungezwungener Atmosphäre über neue Aufgaben nachzudenken. Das Treffen hatte aber auch den Zweck, den Zusammenhalt zu stärken und sich gruppentherapeutisch zu hinterfragen: Machen wir alles richtig? Versteht der Bürger, was wir tun?

Nach dem Mittagessen verordnete Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) den Teilnehmern einen Verdauungsspaziergang. Am Abend stand eine einstündige Fackelwanderung auf dem Programm. Heute wird nur noch bis Mittag getagt. Denn am Nachmittag steht die Eröffnung des Eis-8ers an. Die Politik darf hier nicht fehlen.

Als 2015 der neu gewählte Bürgermeister sein Führungsteam und den Stadtsenat ins Almtal bat, war die Atmosphäre noch aufgewühlt und verkrampft. Die SPÖ musste erst mit dem Verlust des Bürgermeisteramtes fertig werden. Mit der früheren Magistratsdirektorin Renate Kamleithner konnten sich umgekehrt Blau und Schwarz nicht anfreunden. Sie stolperte später über Dienstgeheimnisse auf ihrer Facebook-Seite.

„Die Stimmung ist besser als zuletzt“, sagt ein Teilnehmer. In bunt gemischten Arbeitsgruppen wurde viel über Führung, Motivation und Zusammenarbeit gesprochen. Unter den Teilnehmern befanden sich auch zwei Beamte mit Ablaufdatum: der stellvertretende Magistratsdirektor Bernd Spitzer und Baudirektor Karl Pany. Rabl lobte beide für ihr Engagement. (fam)

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Artikel 12. Januar 2018 - 00:04 Uhr
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